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„Durch Narrheit zur Wahrheit“: Höttinger Nudl präsentiert

Innsbrucker Stadtgeschehen unter die Lupe genommen.

Das Sparpaket, das neue „Höt’ting“-Logo, das Polit-Kasermandl, wackere Sturm-Fußfesseln oder das marode Bundesheer – kaum eine Begebenheit des Innsbrucker Stadtgeschehens, aus Tirol oder Österreich, die die „Höttinger Nudl“, die älteste Faschingszeitung Österreichs, nicht aufs Korn nimmt. Am 20. Dezember übergaben Chefredakteur Peter Kodera und Nudl-Karikaturist Gerd GESA Sallaberger die neue Ausgabe an Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Seit 1908 gibt der seit 1899 bestehende „Sängerbund Hötting“ jeweils zur Jahreswende die Höttinger Nudl heraus. Die im Dialekt verfasste Zeitung nimmt in bissigen Texten und treffenden Karikaturen das . Ursprünglich behandelte die Nudl nur das „Königreich Hötting“ auf wenigen Seiten, mit der Eingemeindung Höttings im Jahr 1938 erweiterte sich das geografische Spektrum auf alle Stadtteile.

Chefredakteur der Höttinger Nudl ist seit über 25 Jahren Peter Kodera. Karikaturist Gerd Sallaberger gestaltet seit 42 Jahren die Titelseite. Seine spitzfindigen Texte und Karikaturen, die nie beleidigen, aber oft zu selbsterkennendem Schmunzeln herausfordern, geben der Nudl ihren unverkennbaren Charakter. Für den Sport ist Luis Lenninger verantwortlich, Klaus Wilhelmstötter komplettiert die Redaktion.

Die Zeitung ist ein Spiegel des zeithistorischen Geschehens durch eine satirische Brille. Nur in der Zeit des Nationalsozialismus vertrug man keinen Spaß – die Höttinger Nudl war verboten. Die Höttinger Nudl ist um 1,99 Euro in allen M-Preis-Filialen und Trafiken erhältlich. Die Auflage beträgt 6.000 Stück.
 

21. Dezember 2010