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Diskussion über Siedlungsentwicklung am Städtetag 2014

Arbeitskreis unter Innsbrucker Leitung mit Vizebürgermeisterin Pitscheider
Der Grazer Städtetag 2014 steht unter dem Motto „Städte neu denken – Finanzen, Bildung und Soziales“. In diesem Sinne waren fünf Arbeitskreise zu wichtigen Themen eingeteilt : „Qualitätsvolles Bauen in Städten“, der „Finanzausgleich“, „Smart Urban Living“, „Friedliches Zusammenleben“ sowie „Schule und Bildung“. Rund 900 Delegierte aus Politik und Verwaltung diskutierten hierzu mit vielen internationalen ExpertInnen.

Den Vorsitz des Arbeitskreises „Smart Urban Living“ hatte die Innsbrucker Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider über. Problematisch seien vor allem das zunehmende Verkehrsaufkommen und die steigenden Wohnkosten in urbanen Gebieten und wachsenden Stadtregionen, so die einhellige Meinung der DiskutantInnen. Andere Städte würden dagegen mit Abwanderung und Schrumpfung kämpfen. Egal welche Vorzeichen – die Stadt steht ihren BürgerInnen gegenüber in der Verantwortung. Sie hat ihnen trotz vielfältiger Herausforderungen das bestmögliche Umfeld zu bieten.

Während Graz sein Konzept für ein neues Stadtquartier präsentierte,
berichteten Bruck an der Mur, Hartberg und Bad Radkersburg wie sie mit Masterplänen zur Belebung der historischen Innenstädte arbeiten. Innsbrucks Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider erklärte das Konzept der „smarten“ Stadt: „Innsbruck muss schon aufgrund seiner Lage und seines begrenzten Raumes intelligente und nachhaltige Maßnahmen treffen, die nicht immer jederfrau/mann erfreuen, aber der Allgemeinheit zu Gute kommen – so wie zuletzt die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.“ Von „smarten“ Städten wird ein effektiverer Ressourceneinsatz erwartet. Städte müssen zugleich leistbar und lebenswert bleiben. Außerdem ist es eine zentrale Aufgabe attraktive Rahmenbedingungen für die städtische Wirtschaft zu schaffen – dem sprichwörtlichen Motor der Stadt.

Neue Diskussionsmöglichkeit
Im Rahmen von Arbeitskreisen ließen die Führungskräfte der österreichischen Städte übrigens dem Erfahrungsaustausch freien Raum. „Es waren sehr spannende Diskussionen und wir hätten noch Stunden weiterreden können. Es hat sich gezeigt, wie viel hinter dem Projekt ,smart city‘ steht – nicht nur ein technisches, sondern auch ein soziales Projekt“, bestärkte Innsbrucks Vizebürgermeisterin Pitscheider alle Führungskräfte weiter daran zu arbeiten, um auch künftig kontinuierlich Erfolge aufzeigen zu können.
06. Juni 2014