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„Diese Signale sollte man kennen!“

Jährlicher Zivilschutz-Probealarm heuer am 5. Oktober
Wie jedes Jahr wird am ersten Samstag im Oktober in Österreich zwischen 12 und 12.45 Uhr der bundesweite Zivilschutz-Probealarm durchgeführt – in Innsbruck heulen dann wieder 36 Feuerwehrsirenen. „Wir möchten zum alljährlichen Zivilschutz-Probealarm versuchen, die Bevölkerung noch intensiver über die Bedeutung der einzelnen Alarmstufen informieren“, betont Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Gerade die diesjährige Hochwasserkatastrophe im Tiroler Unterland hat gezeigt, dass unvorhergesehene Ereignisse wie diese mitunter eine Alarmierung der Bevölkerung mittels Zivilschutzalarm notwendig machen.“

Bei der repräsentativen Stadt-Panel-Befragung „Meine Stadt. Meine Meinung.“ im Frühjahr zum Thema Sicherheit war nur 17,8% der Bevölkerung die Bedeutung der Zivilschutzalarmsignale bekannt. Auch Bürgermeisterin Mag.ª Christine Oppitz-Plörer sieht hier Aufklärungsbedarf: „Wir müssen in Krisenfällen unsere Bevölkerung warnen können.“

Die Sirenen dienen das ganze Jahr hindurch den Feuerwehren der einzelnen Stadtteile zur Alarmierung ihrer Mitglieder bei Einsätzen. Hier wird ein dreifach aufeinanderfolgender auf- und abschwellender Heulton verwendet. Die Sirenenprobe erfolgt jeden Samstag um 12 Uhr: für 15 Sekunden ist wöchentlich ein einmalig auf- und abschwellender Heulton zu hören.

Beim Zivilschutzalarm am 5. Oktober werden die Signale für „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt. „Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll aber vor allem die Bevölkerung mit diesen Signalen vertraut gemacht werden“, schildert Innsbrucks Branddirektor Mag. Erwin Reichel: „Diese Signale sollte man kennen!“

Die Sirenensignale
- Warnung: Ein gleichbleibender Dauerton für drei Minuten bedeutet „Herannahende Gefahr!“ (Schalten Sie Radio und/oder TV ein, werfen Sie einen Blick ins Internet und beachten Sie die angegebenen Verhaltensmaßnahmen.)
- Alarm: Ein auf- und abschwellender Heulton für eine Minute bedeutet „Gefahr!“ (Suchen Sie schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten auf und befolgen Sie die Verhaltensmaßnahmen, die mittels Radio, TV und Internet durchgegeben werden.)
- Entwarnung: Ein gleichbleibender Dauerton für eine Minute bedeutet „Ende der Gefahr!“ (Beachten Sie weitere Hinweise via Radio, TV und Internet.)

Wenn man die Sirenen hört, schadet auch ein Blick auf das Smartphone nicht, erklärt der Branddirektor: „Die Involvierung neuer Medien zum Informationstransfer gilt es hier zu nutzen. Auf Sozialen Netzwerken im Internet wie Facebook oder Twitter wird die Bevölkerung heute rasch auf dem Laufenden gehalten.“
03. Oktober 2013