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Die wunderbaren Tage von Innsbruck

Eindrucksvolle ÖOC-Bilanz: 6 Gold-, 4 Silber- und 4 Bronzemedaillen.
Das Österreichische Olympische Comité zog am Sonntag, dem Schlusstag der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck Bilanz. “Man sollte besonders im Nachwuchssport vorsichtig mit Superlativen umgehen. Aber in diesem Fall bleibt uns keine andere Wahl. Österreich hat sich nicht nur organisatorisch, in der Rolle des Gastgebers, sehr gut verkauft, sondern auch sportlich – es waren zehn wunderbare Tage”, schwärmte ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss bei einer Pressekonferenz im Innsbrucker Congress – im Beisein von IOC-Präsident Jacques Rogge.

Auch der 69-jährige Belgier hielt sich mit Lob nicht zurück: “Die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele haben in jeder Hinsicht alle Erwartungen übertroffen und ein starkes Fundament für künftige Jugendspiele geschaffen. Unser großer Dank gebührt den Veranstaltern und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern”, so der IOC-Präsident.

Die nackten Zahlen sprechen für sich: Rund 100.000 Zuschauer sorgten für durchwegs gute Stimmung an den Wettkampfstätten. TV-Anstalten aus 70 Nationen lieferten täglich Highlights, 900 Medienvertreter produzierten mehr als 11.000 Artikel. Auf der offiziellen Homepage wurden 4,7 Millionen Seitenzugriffe registriert.

Auch sportlich stimmte die Bilanz: Im (vom IOC nicht offiziell geführten) Medaillenspiegel rangiert Österreich gleich hinter Deutschland, China und Südkorea auf Rang 4 – mit insgesamt 14 Medaillen, davon 6 aus Gold. “Das hätten wir uns nie und nimmer erwartet. Wir haben uns hier auf Augenhöhe mit den Sport-Großmächten bewegt. Jetzt gilt es, dass möglichst viele der Innsbruck-Starter 2018 in Pyeonchang (Südkorea) bei den traditionellen Spielen am Start sein werden. Das ist unser erklärtes Ziel”, betonte ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel, der sich besonders positiv über den Teamgeist des “Teams Austria” äußerte: “Selbst erfahrene Betreuer, die bei zig Olympischen Spielen mit dabei waren sagen mir: So eine tolle Stimmung unter den Athleten hätten sie noch nie erlebt. Da haben die Jungen den Alten wirklich etwas vorgelegt.”

Das nächste Großereignis im Jugendsport in Österreich wird übrigens nicht lange auf sich warten lassen. 2015 finden in Liechtenstein und in Vorarlberg die Europäischen Jugend-Winterspiele statt. Die Messlatte liegt nach Innsbruck jedenfalls sehr hoch.

Rückfragenhinweis:
Nicola Frimmel
Österreichisches Olympisches Comité
Waldstraße 14, 2522 Oberwaltersdorf
Telefon: +43 225358168
Mobil: +43 664 234 92 08
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23. Jänner 2012