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Die Stadt Innsbruck als Arbeitgeber

Der Mensch als wichtigste Ressource
Mit derzeit rund 1.500 Bediensteten und einem Personalbudget von 105,9 Millionen Euro ist die Stadt Innsbruck einer der größten regionalen Arbeitgeber. Als moderner Dienstleistungsbetrieb hält der Stadtmagistrat dabei facettenreiche Aufgabenbereiche bereit. Personalreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas und Personalchef Mag. Ferdinand Neu informierten im Rahmen eines Pressegesprächs über den „Arbeitgeber Stadtmagistrat“.

„Der Mensch ist die wichtigste Ressource eines Unternehmens“, stellte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer klar: „Dies ist auch der Stadt Innsbruck bewusst. Als Personalreferentin ist es mir deshalb ein Anliegen, dass sich die Bediensteten in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen und ihre Kompetenzen bestmöglich entfalten können.“ Weiters erklärte sie, dass der tägliche Einsatz der MitarbeiterInnen das Aushängeschild der Stadt sei, an dem der Stadtmagistrat gemessen würde: „Jede einzelne Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter ist die Visitenkarte der Stadt Innsbruck.“

„Von 1.475 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind übrigens 704 weiblich. Nur 12 Prozent von diesen sind noch hoheitlich bestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Beamte“, kennt Magistratsdirektor Bernhard Holas die Zahlen. „Der Magistrat entwickelt sich laufend weiter. Das althergebrachte Bild der Beamtenschar von früher hat nichts mehr mit der modernen BürgerInnenorientierung der jetzigen MagistratsmitarbeiterInnen zu tun“, fügte er hinzu.

Personalreferent Ferdinand Neu betonte vor allem den Facettenreichtum der städtischen Aufgabenbereiche: „Von der Musikschule, der Berufsfeuerwehr, den städtischen Kindergärten und Horten über die Stadtgartendirektion bis hin zum Standesamt oder der Verkehrsplanung – der Stadtmagistrat eröffnete die unterschiedlichsten Betätigungsfelder, in denen die Vielfalt der städtischen Verwaltung als Dienstleistungs- und Serviceeinrichtung sichtbar wird.“ Herausgestrichen hat er ebenso den hohe Grad an Teilzeitbeschäftigung mit 447 Personen: „Wir sind ein familienfreundlicher Arbeitgeber und legen hohen Wert darauf.“

„Nur zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können qualitätsorientiert Herausforderungen bewältigen“, waren sich alle einig und verwiesen auch auf die vorliegende MitarbeiterInnenbefragung, die dem entsprochen hat. „Dieser umfassende und zeitintensive Prozess hat konstruktive Ergebnisse geliefert, die eine gute Grundlage für weiter Schritte und Maßnahmen bilden“, so die Bürgermeisterin: „Als Personalreferentin ist es mir ein zentrales Anliegen, die Zufriedenheit weiter zu erhöhen.“

Nachbesetzungen im Rathaus
Pro Jahr werden etwa 100 neue MitarbeiterInnen gesucht. Jeder frei werdende Posten wird derzeit nachbesetzt. Der häufigste Grund für Nachbesetzungen ist der Pensionsantritt – hier kommt es zu überschneidenden Nachbesetzungen, ganz im Sinne des Wissensmanagements.

Interessantes Detail am Rande: Anfang September erfolgen die meisten Nachbesetzungen wegen der laufenden Ausweitung des Kinderbetreuungsangebotes.

Zudem wird übrigens die Behindertenquote im Stadtmagistrat übererfüllt. Die Stadt Innsbruck wäre dazu verpflichtet 56 beeinträchtigte Personen anzustellen, jedoch sind derzeit 85 beschäftigt.

Das Lehrlingskonzept der Stadt
Durchschnittlich beschäftigt der Stadtmagistrat 17 bzw. 18 Lehrlinge. Der Großteil wird nach dem Lehrabschluss übernommen. Ziel des Lehrlingskonzeptes ist hierbei jedoch nicht ausschließlich die qualifiziertesten zu übernehmen, da diese die Voraussetzungen besitzen überall einen geeigneten Arbeitsplatz finden. Die Stadt Innsbruck gibt bewusst auch jenen eine Chance, die auch eine soziale Verantwortung wahrnehmen.

Im Moment absolvieren 16 Jugendliche im Innsbrucker Stadtmagistrat ihre Lehre. Neben den bereits bestehenden Lehrausbildungen zu Bürokaufmann/-frau, LandmaschinentechnikerIn, LandschaftsgärtnerIn, ErwerbsgärtnerIn und ForstfacharbeiterIn (Anschlusslehre, 3. Lehrjahr) werden heuer ab September drei neue Lehrberufe angeboten: VermessungstechnikerIn, Informationstechnologie-TechnikerIn (IT-TechnikerIn) und Straßenerhaltungsfachmann/-frau.

16. Juni 2014