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Die MA Ahrental

SchülerInnen auf den Spuren des Abfalls
Seit 2011 werden die Abfälle der Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz sowie der Stadtgemeinde Innsbruck in der Mechanischen Abfallsortieranlage (MA)  im Ahrental bearbeitet. Nun wurde das Besucherzentrum speziell für Kinder neu ausgebaut. SchülerInnen der Neuen Mittelschule Müllerstraße überzeugten sich als erste gemeinsam mit Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer vom ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen der Mechanischen Abfallsortieranlage Ahrental.

Erlebnis Abfallsortieranlage
Ziel dieser Initiative ist die möglichst frühe Vermittlung eines schonenden Umganges mit unseren Ressourcen. Ein eigenes Maskottchen, das „Energiebündel“, führt die kleinen Besucher über den Abfallchecker über die Abfallschleuse hin zum Müllknacker. Mittendrin wird noch ein Blick auf die Tiroler Abfallgeschichte geworfen. Zum Abschluss der Führung können die jungen Gäste Abfall angeln und bei einem Quiz süße Preise verdienen.

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und die SchülerInnen waren sich nach dem Rundgang einig, dass der gemeinsame Weg durch die Abfallwelt nicht nur interessant, sondern auch unterhaltsam ist. Oppitz-Plörer: „Das Besucherzentrum schafft eine Erlebniswelt, in der Kinder und Jugendliche das Thema Abfall im wahrsten Sinne des Wortes begreifen können. So wird bei ihnen ein neues Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Abfällen aller Art geweckt.“

Die Schülerinnen konnten erleben, wie die Abfälle zerkleinert, gesiebt und je nach Heizwert in drei unterschiedliche Fraktionen sortiert werden. Wertstoffe wie Metalle werden einer Wiederverwertung zugeführt. Die heizwertreichen Fraktionen dienen in thermischen Kraftwerksanlagen als Ersatzbrennstoff. Mit der MA Ahrental wird der Abfall zu 93 Prozent verwertet. Pro Jahr werden dort ca. 95.000 Tonnen an Rest-, Sperr- und Gewerbemüll verarbeitet.

IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider und IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller freuten sich über das Interesse der Jugendlichen und zählen jetzt vor allem darauf, dass die Wirkung solcher Führungen eine nachhaltige ist: „Natürlich waren mit dem Besucherzentrum auch Investitionen verbunden. Wenn es uns gelingt, den kleinen Besuchern auf spielerische Weise einen sinnvollen Umgang mit unseren Ressourcen zu vermitteln, dann lohnt sich der Einsatz.“

Das bunte Programm steht bald allen offen: Besichtigungen im Besucherzentrum sind als Service für Schulen und alle Interessierten nach Voranmeldung über die Homepage möglich.
03. Juni 2014