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„Der Winter kann kommen“: Die Stadt Innsbruck ist gerüstet

Winterbetreuung von 340 km Fahrbahnen und 380.000 m² Gehsteigfläche.
Drei neue zusätzliche Winterdienstfahrzeuge verstärken für den kommenden Winterdienst den städtischen Fuhrpark von insgesamt 26 Fahrzeugen. „Damit sind wir für den Winter gut gerüstet“, so die amtsführende Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, die am 18. November gemeinsam mit Amtsvorstand DI Josef Mühlmann und Bernhard Steinlechner (Amt für Straßenbetrieb) die „Wagenflotte“ für den Winter präsentierte.

Die Stadt Innsbruck ist für die Winterbetreuung von 340 km Fahrbahnen, 130 km Gehsteigen und Gehwegen und 629 Fußgängerüberwegen und insgesamt 380.000 m² Gehsteigfläche zuständig. Insgesamt stehen dafür für den kommenden Winter neben den neuen Fahrzeugen fünf LKW, sechs Unimog, zwei Unitrac (jeweils mit Pflug und Feuchtsalzausrüstung) sowie zwölf Geräteträger mit Pflug und Streuausrüstung für die Gehwege zur Verfügung.

Die Fahrzeuge werden in der hauseigenen Werkstatt gewartet und selbst repariert. 25 Fahrer und sechs Mechaniker halten – zum Teil im Bereitschaftsdienst – den Fuhrpark in Bewegung. Dazu kommen die rund 100 Mitarbeiter der Bauhöfe und je nach Bedarf Gelegenheitsarbeiter und Asylwerber, die Straßen und Gehwege händisch von Schnee und Eis befreien. „Falls notwendig, können zusätzlich noch 20 Traktoren und Unimog sowie 50 LKW für den Schneeabtransport angemietet werden“, berichtete Pokorny-Reitter.

Beurteilt wird die Situation jeweils nach Erhalt der täglichen Wetterinformation durch die ZAMG: „Der Straßenmeister entscheidet dann je nach Temperatur und Straßenverhältnissen über die Anzahl der Fahrzeuge und Fahrer bzw. des geeigneten Streumittels. Salz wird sparsam und umweltschonend eingesetzt“, erklärte DI Josef Mühlmann. „Weiters führt der Straßenmeister persönlich Kontrollrunden im gesamten Stadtgebiet durch.“ „Die Arbeiten erfolgen oft unter schwierigsten Wetterbedingungen, doch wir sind stets bemüht, die Verkehrssicherheit so schnell und umfassend als möglich herzustellen“, betonte Stadträtin Pokorny-Reitter.

Die anfallenden Kosten für Schneeräumung etc. sind je nach Winter unterschiedlich: Der Winterdienst im strengen Winter 2005/06 verursachte über 600.000 Euro, in wärmeren Wintern wie 2007/08 kostete die Arbeit nur 135.000 Euro. Im Durchschnitt rechnet das Amt für Straßenbetrieb mit Kosten von 300.000 Euro pro Winter.

Die Kosten für den neuen Traktor und die beiden Unimogs belaufen sich auf insgesamt 420.000 Euro. Bei der Anschaffung aller Fahrzeuge werde stets auf die ganzjährige Nutzbarkeit geachtet, wie Bernhard Steinlechner betonte: „Unsere Fahrzeuge sind ganzjährig im Einsatz. Durch die Wechselaufsätze können unsere Mitarbeiter die Fahrzeuge in kürzester Zeit zum Baumschnitt oder Mäharbeiten, zur Gehwegreinigung, für Transporte etc. umbauen.“
18. November 2010