Logo Innsbruck informiert
473432555_0.jpg

Der umgestaltete Vorplatz des Vereinsheim Arzl

Größer, barrierefrei und multifunktional
Mit Einbeziehung des damaligen Unterausschusses Arzl wurde bereits 2011/2012 das Gestaltungskonzept „Vorplatzgestaltung Vereinsheim Arzl“ ausgearbeitet. Im März 2012 wurde die Realisierung vom Stadtsenat beschlossen und von November 2012 bis April 2013 erfolgte die praktische Umsetzung. Nun sind die Umbauarbeiten abgeschlossen und der Vorplatz erstrahlt in neuem Glanz. Am 28. Mai besichtigten Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft) und Christoph Appler (Mitglied des Stadtteilausschuss Arzl) gemeinsam mit Klaus Nagl (Techniker der IIG) sowie Karl Gstrein (Referent) und Ing. Peter Brandsma vom Referat für „Grünanlagen – Planung und Bau“ das Ergebnis am Schusterbergweg.

„Dieser umgestaltete Vorplatz ist ein gutes Beispiel für die Bürgerbeteiligung und eine partizipative Planung“, erklärte Stadtrat Fritz bei der Besichtigung: „Wie man sieht, kann etwas Schönes entstehen, wenn alle zusammenarbeiten. Daher gilt mein Dank all jenen, die an diesem Projekt beteiligt waren.“

Christoph Appler bedankte sich im Namen der Vereinsgemeinschaft für den direkten, einfachen und gemeinsamen Weg, der bei der Planung und Umsetzung des Projektes gewählt wurde. „Ich darf mich für die schnelle Realisierung bedanken“, so Appler, der den umgestalteten Vorplatz und das sanierte Vereinsheim als Herz für die Dorfgemeinschaft bezeichnete.

„Bei der Vorplatzgestaltung war die Einbindung in die umliegende Natur stets ein wichtiges Thema“, so Referent Karl Gstrein. Im Hinblick auf die Entfernung des zugewachsenen Teiches vor dem Vereinsheim und der Errichtung eines Ersatzbiotops weiter südlich präsentierte er das Ergebnis der ökologischen Bauaufsicht: „Laut dem Bericht hat sich im Biotop bereits eine große Anzahl an Kaulquappen der Erdkröte angesiedelt. Besonders bemerkenswert ist diese Tatsache, da das Biotop somit eines der letzten Gebiete im Inntal ist, wo diese Krötenart vorkommt,“ freute sich Gstrein.

Was ist neu?
Ziel der Umgestaltung war es, einen attraktiven und einladenden Eingangsbereich mit entsprechender Vergrößerung des Vorplatzes – als Nutzfläche für Veranstaltungen der ansässigen Vereine – zu errichten. So wurde der bestehende Vorplatz mit einer Größe von rund 90 Quadratmetern in einen befestigten Platz mit rund 450 Quadratmetern umgewandelt. Der Zugangsbereich wurde mit einer großzügigen Treppenanlage gestaltet und ist auch barrierefrei zugänglich.

Um die Platzerweiterung umsetzen sowie weitere Parkmöglichkeiten schaffen zu können, wurde der bestehende verwilderte Teich trocken gelegt und aufgefüllt. Auf dieser neu gewonnen Fläche wurde unter anderem die Zufahrtsstraße neu gestaltet. Der stark in Mitleidenschaft gezogene Asphalt der Zufahrtsstraße vom Schusterbergweg und des bestehenden Parkplatzes östlich des Vereinsheims wurde mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Mit punktuellen Bepflanzungs- und Begrünungsmaßnahmen wurde der umgestaltete Bereich zusätzlich verschönert und in die angrenzende Landschaft eingebunden. Der einst im Eingangsbereich vorhandene Trinkbrunnen wurde neu situiert und befindet sich nun im Bereich des Kinderspielplatzes.

Nicht nur der Vorplatz wurde verschönert
Mit den tiefbautechnischen und landschaftsgestalterischen Maßnahmen im Außenbereich erfolgten, im Auftrag der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft, auch Sanierungsarbeiten für das Vereinsheim. Franz Danler stellte die konkreten Umbauarbeiten beim Pressetermin vor: „Es wurde für eine neue Außenbeleuchtung mit Ergänzung bzw. Erneuerung der Bestandsleitungen gesorgt, eine neue Dachentwässerung wurde angebracht, elektrotechnische Maßnahmen für einen Internetzugang getroffen und ein Veranstaltungszelt als Überdachung für den vergrößerten Veranstaltungsplatz angeschafft.“

Projektdaten und Kosten
Die tiefbautechnische Detailplanung wurde vom Ziviingenieurbüro Hagner übernommen, für die Detailplanung der Begrünungs- und Bepflanzungsarbeiten war das Amt für Grünanlagen zuständig.

Die Baumeisterarbeiten belaufen sich auf rund 185.000 Euro. Die Kosten für die Lieferung von Bäumen und Heckenpflanzen, welche für die Landschaftsbauarbeiten des Amtes für Grünanlagen nötig waren, betrugen rund 2.200 Euro. Rund 100.000 Euro kosteten die Sanierungsmaßnahmen des Vereinsheims. Die gesamte Bearbeitungsfläche umfasst rund 2.800 Quadratkilometer.
28. Mai 2013