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Der Reiz der Örtlichkeiten

Vernissage in der Galerie im Andechshof.
(RMS) Die Innsbrucker Künstlerin Gitti Schneider präsentiert von 2. bis 11. Dezember in der Galerie im Andechshof ihr Projekt „innsbruck – berlin, hin und zurück“, das in den Jahren 2008 – 2010 entstanden ist und eine Bilderserie zum „Reiz der Örtlichkeiten“ zeigt. Die Vernissage zur Ausstellung fand am Abend des 1. Dezember statt.

Galerieleiter Horst Burmann konnte unter den zahlreichen Eröffnungsgästen auch Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser und Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg begrüßen. Markus Neuwirth sprach einleitend zur Ausstellung.

Zur Ausstellung
Seit Oktober 2008 entstanden eine Serie von Leinwandbildern und eine mehrteilige Reihe kleinformatiger Grafiken und Fotografien, die sich stark mit dem Thema Wahrnehmung auseinandersetzen. Die gezeigten Fotos und Malereien sind eine Mischung aus Ausschnitten von realistischen Gegenständen, von Spiegelungen überlagert, von verschwommenen Bildern oder Details, auf die man lange starrt oder nur flüchtig wahrnimmt. Dabei geht es der Künstlerin um das Aufzeigen von Zwischenrealitäten und Wahrnehmungen die nicht sofort einordenbar sind. Wo das Abgebildete immer wieder in die Nähe von klar Erkennbarem kommt und doch den Betrachter auffordert, mit seiner Wahrnehmung Zwischenräume zu betreten.

In Gitti Schneiders Arbeiten geht es immer wieder um das Bestimmen und „Wieder-Auflösen“, um einen freieren Raum zu erreichen, wo Empfindungen von vertrauten Assoziationen losgelöst sind.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist vom 2. bis 11. Dezember 2010, Di. bis Fr. 15 – 19 Uhr und Sa. von 10 – 13 Uhr, sowie am 5. und 8. Dezember von 15 – 19 Uhr, zu sehen.

Galerie im Andechshof
Die Galerie im Andechshof wurde am 3. April 1991 eröffnet. Konzeptionell hat sich die städtische Galerie in der Innsbrucker Altstadt der Förderung junger Talente verschrieben und soll eine Plattform bzw. ein Sprungbrett für deren künstlerische Karrieren sein.

02. Dezember 2010