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Der „radelnde Kasperl“ unterwegs in Innsbruck

Mobilität und Umweltschutz
Nachdem in den vergangenen Jahren in Innsbrucks Kindergärten bereits das Stück „Kasperl und der Müllzauberer“ vorgestellt wurde, dreht sich im neuen Stück des Handpuppenspielers Andreas Ulbrich alles um das Thema Mobilität. Seine Vorstellung im Kindergarten Burghard-Breitner-Straße begeisterte nicht nur die Kindergartenkinder, sondern auch Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Amtsleiterin Mag.a Brigitte Berchtold (Kinder- und Jugendbetreuung) und DI (FH) Stefan Siegele (Referent Umwelttechnik und Abfallwirtschaft). Im Anschluss an die Aufführung radelte der Puppenspieler gemeinsam mit den städtischen UnterstützerInnen zur nächsten Vorstellung in den Kindergarten Reichenau-Süd.

„Es ist wichtig, so früh wie möglich eine Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz zu ermöglichen und zu schaffen“, waren sich Mobilitäts- und Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Pitscheider sowie Kinder- und Jugendreferent Vizebürgermeister Kaufmann einig. Amtsleiterin Berchtold betonte die Bedeutung der Vernetzung der verschiedenen Ämter und Abteilungen. Außerdem „trägt das ,radelnde Kasperltheater‘ zu einer Sensibilisierung für die Umwelt und für Umweltprobleme bei“, so Mag.a Brigitte Berchtold weiter.

Kostenloses Kasperltheatervergnügen
Finanziert werden die Vorstellungen des Kärntner Puppenspielers vom Umweltreferat, wodurch sie für Kindergärten und Schulen mit keinerlei Kosten verbunden sind. Das Schauspiel ist – in einer etwas abgewandelten Form – sowohl für Kindergärten als auch für Schulen geeignet. Dabei rückt der Puppenspieler Ulbrich jedes Mal samt Theaterausrüstung mit dem Rad an und radelt im Anschluss zur nächsten Präsentation weiter.

Förderung des Umweltbewusstseins im Kindergarten
Kindergartenkinder können sich über Erzählungen der wandernden Kasperlspieler vergangener Jahrhunderte freuen. Während die Kasperltheaterbühne aufgebaut wird, wird den Kindern erklärt, wie sich das Leben durch die moderne Technik verändert hat und was das für die Umwelt bedeutet. Das Stück selbst handelt dann von einer gesundheits- und umweltbewussten Lebensweise und bindet die Kinder aktiv mit ein.

Ein „Klimavormittag“ für Schulen
In den Schulen folgt auf einen Vortrag über die Entwicklung der Verkehrsmittel – in dem speziell reisende KünstlerInnen und der Klima-Aspekte berücksichtigt werden – eine kleine Klimashow. Ein Quiz in Form eines Gesprächs, welches das Gelernte reflektiert und festigt, rundetet das bunte Programm ab. Auch die Vorführung des Animationsfilms „Verfolgungsjagd im Klima-Land“ kann Teil des Klimavormittages sein.
27. Juni 2013