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Der Bergwald geht uns alle an

1.500 Bäume für das Innsbrucker Naherholungsgebiet
Freiwillige Helfer im Einsatz für den Innsbrucker Bergwald
Beim Bergwaldprojekt „Höttinger Alm“ des Alpenvereins und des Innsbrucker Forstamts sind 11 Freiwillige, zwischen 20 und 70 Jahre alt, aus ganz Österreich, Deutschland und sogar Luxemburg im Einsatz.

1.500 Bäume werden gepflanzt
Eine Woche dauert der Einsatz für die 11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Österreich, Deutschland und Luxemburg. Unter der Leitung von Kurt Ziegner vom Landesforstdienst Tirol setzen sie in teils unwegsamen Gelände 1.500 junge Bäume. Sie durchforsten Jungwälder und sichern Erosionsflächen durch einsäen. "Für mich ist es eine einmalige Möglichkeit, mehr vom Bergwald verstehen zu lernen", erklärt Daniela aus Frankfurt.

Für Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Kaufmann sind solche Projekte ein "wertvoller Beitrag zur Bewusstseinsbildung über die Bedeutung der Bergwälder für die Sicherheit und Lebensqualität in unserer Stadt."

Bergwälder und Almen pflegen und erhalten
Forstliche Arbeiten sind notwendig, um einen intakten Bergwald zu erhalten. Der Bergwald dient dem Raum Innsbruck als Naherholungsgebiet und schützt die Siedlungen vor Steinschlag, Muren und Lawinen.
"Wegen der großen Bedeutung des Schutzwaldes muss er gepflegt und erneuert werden. Die vom Alpenverein organisierten und in Zusammenarbeit mit dem Forstdienst gestalteten Bergwaldprojekte begrüßt und unterstützt die Stadt Innsbruck daher sehr", sagt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Projektwochen in ganz Österreich
"Nur was man kennt, schützt man auch", ist Alpenvereinsvertreter Peter Kapelari überzeugt. Die Freiwilligen erleben neben körperlicher Arbeit in der Natur auch den faszinierenden Lebensraum Wald. Sie erfahren hautnah viel Wissenswertes über die traditionsreiche Kulturlandschaft unserer Almen. Seit 2002 bietet der Alpenverein solche Bergwald-Projektwochen erfolgreich an. Heuer sind es bereits 18 Projektwochen, verteilt über ganz Österreich.
23. September 2013