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Der Abt der Shaolin-Mönche zu Besuch in Innsbruck

Vizebgm. Franz X. Gruber begrüßte Seine Heiligkeit gemeinsam mit GR Martin Krulis im Restaurant „Goldener Adler“.
(RMS) Er ist das geistliche Oberhaupt von über 300 Millionen Zen-Buddhisten – und der oberste Abt des weltweiten buddhistischen Shaolin-Ordens. Zwischen einem Besuch bei US-Außenministerin Hillary Clinton und der bevorstehenden Reise nach Moskau zu Ministerpräsident Wladimir Putin, besuchte Abt Shi Yongxin gestern Innsbruck. Vizebgm. Franz X. Gruber begrüßte Seine Heiligkeit gemeinsam mit GR Martin Krulis im Restaurant „Goldener Adler“, wo sich die Gäste-Delegation, der auch Dr. Ding Ding (Koordinator des Abtes für Shaolin-Angelegenheiten in Europa) angehörte, für die Stadtführung mit rein vegetarischer Kost stärken konnte.

„Wir sind sehr stolz, dass wir Seine Heiligkeit heute hier begrüßen dürfen“, betonte Vizebgm. Gruber. „Aus der Geschichte heraus ist Innsbruck ein Ort der Begegnung. Wir möchten diese Tradition fortführen, um auch in Zukunft ein Ort der Begegnung zu sein. Ihr Besuch ist eine große Ehre und ein Symbol für eine zukünftige Partnerschaft zwischen Innsbruck und China.“

GR Krulis, der als Ansprechpartner und Mitorganisator des Besuches fungierte, erinnerte an die große Bedeutung dieses freundschaftlichen Treffens: „Wir möchten die Partnerschaft mit der Provinz Henan weiterhin vertiefen. Innsbruck ist nicht nur eine Stadt der Begegnung, sondern natürlich berühmt für seine Universität und seine medizinischen Institutionen. Im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin kann Innsbruck stark von dieser Partnerschaft profitieren.“

Seine Heiligkeit Abt Shi Yongxin zeigte sich von der Stadt beeindruckt: „Vor allem die Menschen sind sehr freundlich. Innsbruck und die Provinz Henan bzw. die Provinzhauptstadt Zhengzhou haben viel gemeinsam. Auch Zhengzhou war immer Schnittstelle von verschiedenen Kulturen und früher ebenfalls ein kaiserlicher Regierungssitz. Ich hoffe sehr, dass unsere beiden Städte und die Regionen ihre Freundschaft weiterhin vertiefen und eine konkrete Zusammenarbeit daraus entstehen wird.“

Nach dem Mittagessen begleitete Stadtführerin Julia Strauhal Seine Heiligkeit durch die Altstadt, wo die Gäste unter anderem das Goldene Dachl und die Hofkirche mit den „Schwarzen Mandern“ kennenlernten. Beeindruckt zeigte sich die chinesische Delegation auch vom Panorama der schneebedeckten Berge.


01. September 2010