Logo Innsbruck informiert
Beim Antrittsbesuch zum Informationsgespräch der 19. Winter-Deaflympics (1. Reihe v.l.): Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Donalda Ammons (Vertreterin des International Comittee of Sports for the Deaf/ICSD, USA), Vizebürgermeister Chris-toph Kaufmann und Monika Mück (Leiterin des Tiroler Landesverbandes der Gehörlo-senvereine/TLGV) mit weiteren Vertretern des ICSD, ÖGSV und TLGV
Beim Antrittsbesuch zum Informationsgespräch der 19. Winter-Deaflympics (1. Reihe v.l.): Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Donalda Ammons (Vertreterin des International Comittee of Sports for the Deaf/ICSD, USA), Vizebürgermeister Chris-toph Kaufmann und Monika Mück (Leiterin des Tiroler Landesverbandes der Gehörlo-senvereine/TLGV) mit weiteren Vertretern des ICSD, ÖGSV und TLGV

Wunsch nach Gehörlosen-Winterspielen in Innsbruck

Vorgespräch zu den 19. Winter-Deaflympics 2019

Innsbruck ist die einzige Stadt weltweit, in der das Olympische Feuer schon dreimal brannte. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal eilt Innsbruck der Ruf als erfahrener und professioneller Austragungsort für Sportgroßveranstaltungen voraus.

Mitte Mai traten VertreterInnen des International Comittee of Sports for the Deaf (ICSD) und des Österreichischen Gehörlosen-Sportverbandes (ÖGSV) mit dem Wunsch, die 19. Winter-Gehörlosen-Spiele (Deaflympics) in Innsbruck und Umgebung auszutragen, an den Stadtmagistrat heran.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist dem Wunsch des ICSD nicht abgeneigt: „Die Arbeit und Investitionen der vergangenen Jahre haben sich gelohnt. Wir können uns im internationalen Vergleich als Veranstaltungsort in sportlichen Bereichen mehr als gut positionieren. Das Erstgespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern des Gehörlosen-Sportverbandes war sehr informativ.“

Sportreferent und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ist von der Leistungskraft Innsbrucks als Austragungsort überzeugt: „Mit den International Children´s Winter Games findet im Jänner 2016 die nächste Sportgroßveranstaltung in Innsbruck statt. Als Veranstaltungsort bieten wir die nötige Erfahrung und Infrastruktur für eine professionelle und effektive Abwicklung. Die Deaflympics wären ein weiteres spannendes Kapitel in der Sportgeschichte Innsbrucks.“

Olympiade der Gehörlosen

„Deaflympics“ setzt sich aus dem englischen Begriff für „taub“ (deaf) und „Olympics“ (Olympische Spiele) zusammen. Diese finden alle vier Jahre, ein Jahr nach den Olympischen Spielen, statt. Die Deaflympics sind vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt. An den Paralympics nehmen Gehörlose bisher nicht teil.

In Österreich ist der ÖGSV für die Trainingslager, Nominierungen und Entsendungen zuständig. Es wird nicht nur Wert darauf gelegt, die besten SportlerInnen zu den Deaflympics zu schicken, sondern es werden auch jüngere Ausnahmetalente entsendet, die dann Erfahrungen für ihre weitere Laufbahn sammeln können.

Bei den 18. Winter-Deaflympics 2015 in Khanty-Mansiysk, Russland, holten die sieben SpitzensportlerInnen insgesamt neun Medaillen für Österreich. (VL)