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Die neue Stadtbibliothek bietet großzügigen Raum für Information, Bildung und Kultur.
Die neue Stadtbibliothek bietet großzügigen Raum für Information, Bildung und Kultur.

Das größte Wohnzimmer der Stadt

Nach 20 Jahren in der Colingasse eröffnet die neue Stadtbibliothek am Freitag, 09. November, in der Amraser Straße 2. Sie bietet Platz für rund 150.000 Bücher und Medien sowie für Begegnung und Austausch – unter anderem bei kostenlosen Veranstaltungen.

Mehr Platz, mehr Medien, viele Veranstaltungen und längere Öffnungszeiten: Die Stadtbibliothek wird ab November auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern zum neuen Begegnungsort für ganz Innsbruck. „Die neue Innsbrucker Stadtbibliothek soll ein Ort für alle Generationen sein: Schmökern, Lernen, Spielen, Plaudern und Entspannen stehen an diesem ‚Treffpunkt der guten Worte‘ im Mittelpunkt“, betont Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Das beliebte Lese-Café und die Lese-Lounge als niederschwelliger, konsumfreier Aufenthaltsraum, eine Kinderbibliothek, ein Jugendbereich, ruhige Arbeitsplätze, ein Projektraum für Workshops laden ebenso wie ein Veranstaltungsraum für 170 Personen zum Besuch ein.

„Modern und zeitgemäß: Die neue Stadtbibliothek wird zum Begegnungsort für Menschen aus allen Stadtteilen und Generationen. Sie bietet ein vielfältiges Angebot an Medien und kostenlose Veranstaltungen laden zum Besuch ein.“

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Zentraler Standort bleibt

Der neue Standort liegt an einer Hauptachse des öffentlichen Verkehrs und an mehreren Radwegen und bietet mit einem Einkaufszentrum, dem Bahnhof und dem Rapoldipark als großem Naherholungsgebiet in der Nähe große Vorteile: „Mehrere Wege können hier den Beginn und den Schlusspunkt finden“, betont Oppitz-Plörer. Der Standort ist von der Innenstadt, Pradl und den angrenzenden östlichen Stadtteilen mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus allen Richtungen bestens erreichbar.

Endlich wird auch ein weiteres Ziel Wirklichkeit: „Eine moderne Stadtbibliothek hat in etwa ein Medium pro Einwohnerin und Einwohner – hier war Innsbruck mit 55.000 Medien bisher österreichweites Schlusslicht“, zieht die Leiterin der Stadtbibliothek Mag.a Christina Krenmayr den Landeshauptstädte-Vergleich: „Nach und nach werden wir den Bürgerinnen und Bürgern rund 150.000 Medien anbieten. Das ist umso aktueller, als wir einen Trend weg vom Kaufen hin zum Leihen beobachten.“

Bibliothek als öffentlicher Raum

„Mit unserem langjährigen Fachwissen und im internationalen Austausch verfolgen wir ein modernes Bibliothekskonzept wie unsere Vorbilder, die skandinavischen Städte Aarhus und Helsinki“, erläutert Krenmayr. Hier wie dort steht die Begegnung von Menschen im Mittelpunkt. Wer es zwischendurch jedoch lieber ruhiger hat, für den stehen zum Arbeiten und Lernen 60 Lese- und Arbeitsplätze mit 18 Computern und WLAN zur Verfügung. Die Öffnungszeiten werden um 15 Stunden pro Woche verlängert, die Buchrückgabe ist dank einer Bücherklappe rund um die Uhr möglich. Der Startschuss zur Übersiedlung im September an den neuen Standort ist unter diesem Link dokumentiert: www.ibkinfo.at/ibkbib-umzug.

Auch ein künstlerischer Austausch wird möglich: Unter dem Dach der Stadtbibliothek ist außerdem die städtische Galerie „Plattform 6020“ (die bisherige „Galerie im Andechshof“) untergebracht, die ebenfalls am 09. November eröffnet. 

Kontakt:
Stadtbibliothek Innsbruck
Amraser Straße 2 (IVB-Haltestelle Sillpark)
Tel.: +43 512 5360 5700
Web: stadtbibliothek.innsbruck.gv.at

Öffnungszeiten:
Mo., 14:00 – 19:00 Uhr,
Di. bis Fr., 10:00 – 19:00 Uhr,
Sa., 10:00 – 17:00 Uhr;
Rückgabe rund um die Uhr