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Das Beste für 6.242 SchülerInnen in Innsbruck

Neue Projekte im Schuljahr 2012/13
Das neue Schuljahr hat gerade begonnen und auch die Stadt Innsbruck setzt wieder viele Neuerungen an den 34 Schulen, für die sie Schulerhalterin ist. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 18. September präsentierte Bildungsreferent Stadtrat Ernst Pechlaner aktuelle Projekte und Bildungsvorhaben in den städtischen Schulen: „Wichtig ist es vor allem, für Chancengleichheit in der Bildung zu sorgen und sie ohne finanzielle Barrieren für alle zugänglich zu machen. Und je mehr wir jetzt in die Ausbildung investieren, umso weniger Ausgaben haben wir später.“

Start der Schulsozialarbeit
Ein zentrales Projekt ist der Start der Schulsozialarbeit an den Schulzentren Reichenau (Neue Mittelschule Reichenau, Volksschule Reichenau und Polytechnische Schule), Olympisches Dorf (zwei Neue Mittelschulen und Volksschule Neuarzl) sowie Hötting (zwei Neue Mittelschulen). Die SchulsozialarbeiterInnen werden pro Standort LehrerInnen und Erziehungsberechtigten sowie SchülerInnen mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten oder in schwierigen persönlichen Situationen entlastend zur Seite stehen und im Klassenverband oder in Krisen intervenieren.
„Damit stehen im Schulalltag Fachleute zur Seite, die sich verschiedenster Probleme annehmen und so zur Entlastung aller beitragen“, freut sich Stadtrat Pechlaner, der sich an dieser Stelle auch bei Vizebürgermeister Christoph Kaufmann für die gute Vorarbeit bedankte.
Die Kosten des Projektes werden von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol sowie dem „Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl“ getragen. Die Stellen werden nun ausgeschrieben, nach den Hearings ist geplant, zu starten. Unterstützt wird das Modell vom Bezirks- und Landesschulrat.

Schwerpunkt Sport
Das bereits bestehende Projekt „Spiel, Spaß, Sport – Volksschule in Bewegung“, bei dem der Sportunterricht durch die Zusammenarbeit mit Vereinen abwechslungsreich gestaltet wird, soll durch eine Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck ausgebaut werden.
„Jüngste Studien belegen, dass Kinder beim Eintritt in die Schule oft einfachste motorische Aktivitäten nicht ausführen können. Dem muss die Stadt Innsbruck als Schulerhalterin entgegen wirken“, ist Stadtrat Pechlaner überzeugt.
Darüber hinaus ist geplant, im nächsten Schuljahr an der Neuen Mittelschule Hötting West eine Football-Akademie einzurichten und so auch dort erneut einen sportlichen Schwerpunkt zu legen.

Auch die sprachliche Frühförderung wird ausgebaut.

Gut betreut durchs Schuljahr
Eine wertvolle Hilfestellung gerade für berufstätige Eltern oder Erziehungsberechtigte seitens der Stadt Innsbruck ist das Angebot der Tagesheimschulen.
Im Schuljahr 2012/13 werden von den insgesamt 34 städtischen Schulen 26 als Tagesheimschulen geführt (17 Volksschulen, sieben Neue Mittelschulen und zwei Sonderschulen). 1.350 Kinder nützen dieses Angebot aktuell, es soll aber noch weiter – gemeinsam mit allen Beteiligten – ausgebaut werden. Dafür wird 1.000.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Besonders attraktiv sind ab kommendem Schuljahr die neuen Tarife: Für den Besuch im Tagesheim wird zehnmal jährlich ein Elternbeitrag von 35 Euro bei Tagesheimbesuch an drei bis fünf Tagen bzw. 26,25 Euro bei ein bis zwei Tagen eingehoben. Die Kosten für das Mittagessen (4,40 Euro pro Essen) werden nach den tatsächlich konsumierten Mahlzeiten monatlich abgerechnet. Dazu kommt noch ein Verabreichungszuschlag (derzeit 5,50 Euro pro Monat). Der Elternbeitrag und der Beitrag für das Mittagessen kann bei Vorliegen bestimmter Einkommensgrenzen ermäßigt werden.

18. September 2012