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Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (vorne; M) informierte gemeinsam mit Projektleiter Klaus Kranebitter (r.), Iris Mittendorfer und Günther Mitterbauer (beide Sportunion, 3. und 2.v.r) sowie LehrerInnen und SchülerInnen über das Kletterprojekt CLIMBHOW.
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (vorne; M) informierte gemeinsam mit Projektleiter Klaus Kranebitter (r.), Iris Mittendorfer und Günther Mitterbauer (beide Sportunion, 3. und 2.v.r) sowie LehrerInnen und SchülerInnen über das Kletterprojekt CLIMBHOW.

Sonderpädagogisches Kletterprojekt

Das Kletterprojekt CLIMBHOW findet heuer bereits zum sechsten Mal Anwendung. Kürzlich wurde es präsentiert.

Mit dem Projekt SNOWHOW ist der Verein zur Förderung von Bildung und Sport seit 2006 an Tiroler Schulen unterwegs, um Lawinenkunde altersgerecht aufbereitet an SchülerInnen weiterzugeben. Seit dem Sommer 2011 gehört unter dem Namen CLIMBHOW auch Klettern zum Programm des Vereins. Durchgeführt werden die Tageskurse mit Schulklassen ausschließlich durch staatlich geprüfte Berg- und Skiführer des Vereins. Finanziert wird das Angebot Sommer wie Winter seit Beginn an von der Stadt Innsbruck und Sponsoren aus der Sportindustrie sowie der SPORTUNION und dem Verein „Sicheres Tirol“.

Bei einer Pressekonferenz in der Schule am Inn präsentierte CLIMBHOW, vertreten durch Projektleiter Klaus Kranebitter am 24. September zusammen mit der Stadt Innsbruck, vertreten durch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, und der SPORTUNION, vertreten durch den Präsidenten Univ.-Prof. Dr. Günther Mitterbauer, erstmalig das sonderpädagogische CLIMBHOW-Kletterkonzept, welches diesen Sommer bereits bei sechs Terminen Anwendung gefunden hat.

SchülerInnen der Schule am Inn mit Klassenvorstand Dominik Rolli waren zum Zeitpunkt der Pressekonferenz gerade von einer CLIMBHOW Bewegungseinheit am Obernberger See zurückgekehrt, wo sie von den CLIMBHOW Guides begleitet im Flying Fox über den See „fliegen“ durften und lernten sich sicher über Wurzeln und Steine zu bewegen. Voll motiviert und sichtlich begeistert zeigten sich die SchülerInnen nach ihren Outdoor-Sportstunden.

Im CLIMBHOW-Konzept für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf geht es vorrangig darum, die Natur zu spüren und sich an der frischen Luft zu bewegen. Draußen Spaß zu haben, ist das Wichtigste. Die SPORTUNION unterstützt diese sonderpädagogischen Bewegungseinheiten im Rahmen ihres „Projekt Wiffzack“. Die Stadt Innsbruck und der Verein „Sicheres Tirol“ als Unterstützer der Projekte SNOWHOW-CLIMBHOW finanzieren diese außergewöhnlichen Turnstunden mit.

Schulkletterkurse sowie Ferien-Schnupperklettern sind weitere Möglichkeiten, die CLIMBHOW SchülerInnen bietet, um sich drinnen sowie draußen mit professionellen Guides in der Vertikalen zu bewegen. Als Nächstes steht bei CLIMBHOW im Oktober ein 3-tägiger Kletterkurs in der Volksschule Saggen an, bevor es im Winter für die SchülerInnen in den SNOWHOW Kursen um alpines Gefahrenbewusstsein abseits der markierten Pisten geht. (Textwerkstatt)

Infos auf www.climbhow.info und auf www.schullawinenkurse.at