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Christbaum für die Heilstättenschule

Damit lernen leichter fällt
Niemand ist gerne im Krankenhaus – besonders nicht zur Weihnachtszeit. Um den Kindern der Heilstättenschule den Aufenthalt angenehmer zu gestalten, hat die Stadt Innsbruck nun einen Christbaum für den Klassenraum organisiert. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr. Karin Zangerl (Leiterin Amt für Familie, Bildung und Gesellschaft) statteten den SchülerInnen am 19. Dezember einen Besuch ab.

Aufgestellt wurde der Christbaum vom Schulwart der Volksschule Dreiheiligen Gerhard Madreiter. „Kaum stand der Baum, begannen die Kinder ihn schon zu schmücken“, berichtete Direktor Andreas Waidhofer erfreut.

Bildungsarbeit unter schwierigen Voraussetzungen
Damit PflichtschülerInnen auch während ihres Klinikaufenthalts nicht zu viel vom Lernstoff versäumen, bietet die Heilstättenschule Innsbruck schulische Betreuung in enger Absprache mit der jeweiligen Stammschule. Die Tilak stellt dabei die Räumlichkeiten und diverse andere Ressourcen zur Verfügung, Schulerhalterin ist die Stadt Innsbruck.

Insgesamt zehn PädagogInnen sind auf den verschiedenen Stationen der Kinderklinik im Einsatz. Viele der Kinder, beispielsweise auf der Onkologie oder den Stationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sind zwar längerfristige PatientInnen, dennoch erfordert die Arbeit an der Heilstättenschule viel Flexibilität. So ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal unabdingbar, da der Arbeitsalltag präzise aufeinander abgestimmt werden muss. Die Tagesverfassung der Kinder ist oft nicht absehbar, darauf müssen Lehrpersonen bei der Gestaltung der Unterrichtsplanung Rücksicht nehmen. Ein Klassenunterricht im herkömmlichen Sinn findet daher nur in wenigen Fällen statt.

Pro Jahr werden rund 800 Kinder an der Heilstättenschule betreut. Weitere Informationen unter www.heilstaettenschule.schulweb.at
19. Dezember 2012