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Chinesische Delegation in Innsbruck

Besuch des Sondepädagogischen Zentrums
Am 25. und 26. Juli tagten MitarbeiterInnen von Behörden und Ministerien, ArchitektInnen sowie SchulleiterInnen aus China in Innsbruck und informierten sich
über energieeffizientes Bauen. Dabei lag das Interesse besonders auf dem Bereich der Schule. Am 26. Juli begrüßte Stadtrat Mag. Gerhard Fritz die chinesische Delegation im Stadtsenatssitzungszimmer des Rathauses und überreichte ein Buch, welches die Innsbrucker Stadtgeschichte, die Baukultur sowie Informationen über die Stadtplanung beinhaltet. Im Anschluss stand die Besichtigung des Sozialpädagogischen Zentrums (SPZ) am Programm, das seit November 2012 am Standort der NMS Hötting am Hutterweg neu gebaut wird.

„Für unsere Stadt ist es eine große Ehre, dass Sie als Studiendelegation in Innsbruck Station machen, um sich über energieeffizientes Bauen zu informieren“, begrüßte der für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration zuständige Stadtrat Fritz die Gäste aus China.

Besichtigung des SPZ
Im Anschluss gab es für die interessierten BesucherInnen eine Power-Point-Präsentation der IIG (Innsbrucker Immobilien Gesellschaft). Vorgestellt wurde diese vom technischen Geschäftsbereichsleiter Baumeister Markus Schöpf und Projektleiter DI Georg Preyer (IIG). Abgerundet wurde das Programm mit der Beantwortung von Interessensfragen bezüglich des Baus sowie einer Führung durch das Sonderpädagogische Zentrum.

Eine informative Reise
Mit Organisator Zhang Shecan unternimmt die chinesische Delegation eine einwöchige Studienreise nach Europa, um sich über die Themen Nachhaltigkeit und Bildungsbauten zu informieren. Begleitet werden sie bei ihrem Aufenthalt in Innsbruck von Gründungspräsident MMag. Philipp Kaufmann und Ines Reiter von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI), die auch am Projekt SPZ beteiligt ist.

"Die ÖGNI sieht sich als Fenster zur Welt und möchte den internationalen Wissenstransfer zwischen den Kontinenten ermöglichen“, erklärt Gründungspräsident Kaufmann: „Innsbruck lebt vor, wie Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann. Mit dem SPZ besichtigte die chinesische Delegation das internationale Vorzeigeprojekt, bei dem die Nachhaltigkeit mit ihren drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Sozio-Kulturellem eindrucksvoll erfüllt sind."

Das SPZ als Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Der gesamte Neubau des SPZ wird in Passivhausbauweise errichtet. Da besonderer Wert auf eine nachhaltige Bauweise gelegt wird, hat sich die IIG verpflichtet, das Gebäude einer Zertifizierung nach ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft), die erstmals in Österreich für Schulgebäude angestrebt wurde, zu unterziehen. Diese gewährleistet durch den Einsatz von umweltschonenden Baustoffen einen sparsamen Umgang mit Ressourcen, die Reduktion von anfallenden Abfallstoffen und eine intelligente zukunftsweisende Bauweise. Dadurch kann ein nachhaltiger Beitrag zur Senkung der Lebenszykluskosten, eine Steigerung des Nutzerkomforts sowie eine Reduktion der CO2-Emissionen erreicht werden. Vom ÖGNI wurde die Vorzertifizierung in „Gold“ verliehen – weltweit erfüllt aktuell keine andere Schule höhere Standards.
26. Juli 2013