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Chemikalien an Schulen

Stadt Innsbruck garantiert professionelle Entsorgung
Gelber oder roter Rauch, Flüssigkeiten, die die Farbe ändern oder plötzlich fest werden, Stoffe die die Form verändern: Chemieunterricht ist nicht nur spannend und lehrreich, sondern oft auch ein schwieriges Unterfangen. Das theoretisch Erlernte wird praktisch, also anhand von Versuchen, dargestellt und sozusagen „begreifbar“ gemacht. Dafür benötigen Schulen im Unterricht natürlich auch die ein oder andere Chemikalie.

Nach dem Verschwinden einer hochgiftigen Substanz an einer Innsbrucker Schule, weisen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann darauf hin, dass die Stadt als Schulerhalterin für 21 Volksschulen, zehn Neue Mittelschulen, zwei Sonderschulen und die Polytechnische Schule im Umgang mit diesen Chemikalien stets höchste Vorsicht walten lässt.

„Unsere Schulen sind informiert, dass Chemikalien nach Absprache durch die Berufsfeuerwehr entsorgt werden können“, so Feuerwehrreferent Kaufmann: „Hier sind Fachleute am Werk, die auch dann die richtige Entsorgung vornehmen oder andere Firmen zu Rate ziehen.“ Das Angebot wird auch regelmäßig in Anspruch genommen.

„Auch unsere Bürgerinnen und Bürger können an der öffentlichen Entsorgungsstelle der IKB – ebenfalls bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck in der Hunoldstraße 17 – nicht nur Altöl, sondern auch sämtliche Chemikalien, die vielleicht privat noch in dem einen oder anderen Keller lagern, kostenfrei abgeben“, weißt Kaufmann auf die Möglichkeit der fachgerechten Entsorgung hin: „Auch bei unklaren Situationen steht die Berufsfeuerwehr natürlich beratend zur Stelle.“

„Unsere Fachkräfte sind in diesem Bereich bestens gerüstet. Mit unseren Expertinnen und Experten garantieren wir eine ordnungsgemäße, sichere und schnelle Entsorgung“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Wir sind stolz auf dieses funktionierende System, dass auch zur Bewusstseinsbildung im Bereich der Chemikalien und deren Entsorgung beiträgt.“
15. November 2013