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Bund fürs Leben im Standesamt

In Innsbruck werden jährlich rund 20 Verpartnerungen geschlossen
Eines der beliebtesten und feierlichsten Plätzchen zur Eheschließung steht in Innsbruck auch für Verpartnerungen zur Verfügung: Der Trauungssaal im Goldenen Dachl, dem Wahrzeichen Innsbrucks. Nachdem sich Familienministerin Sophie Karmasin dafür aussprach, künftig Verpartnerungen homosexueller Paare an den Standesämtern zu ermöglichen, verweist die Stadt Innsbruck auf ihr Angebot, das bereits seit 2010 besteht.

18 Verpartnerungen wurden 2013 in Innsbruck geschlossen, von denen auch die Bürgermeisterin selbst eine übernahm: „Für mich ist es – wie für meine Vorgängerin Hilde Zach – selbstverständlich, dass Homosexuelle den Bund fürs Leben im Standesamt Innsbruck schließen können", erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Das Angebot wird durchwegs positiv angenommen und die feierliche Abwicklung im Trauungssaal ‚Goldenes Dachl‘ wird sehr geschätzt,“ bestätigt der Standesbeamte Markus Tilly. Nicht nur InnsbruckerInnen lassen ihre Partnerschaft hier eintragen, die Paare kommen aus ganz Tirol.

Hintergrund
Seit 1. Jänner 2010 können Homosexuelle in Österreich eine eingetragene Partnerschaft begründen. Damit gehen sie eine Lebensgemeinschaft auf Dauer mit gegenseitigen Rechten und Pflichten ein – rechtliche Grundlage dafür ist das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz (EPG). Bezirksverwaltungsbehörden dürfen selbst darüber entscheiden, ob sie Verpartnerungen ermöglichen. Die damalige Bürgermeisterin Hilde Zach führte dies sofort für das Standesamt Innsbruck ein.
07. April 2014