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Bürgermeisterin besichtigte das Fernmeldebüro

Spezielle Aufgaben der Fernmeldebehörde zur Sicherstellung der örtlichen Infrastruktur bei Not- und Katastrophenfällen und auch bei Großevents in der Landeshauptstadt
Am 17.10.2014 besuchte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit einer Delegation auf Einladung des Obmannes der Personalvertretung der Fernmeldehoheitsverwaltung, Ing. Gernot Schreier, das Fernmeldebüro für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck, um sich über die Aufgaben und Tätigkeiten dieser Bundesbehörde zu informieren. In ihrer Delegation waren VertreterInnen der Stadt Innsbruck, der Beteiligungsgesellschaften wie IKB, IVB und des Stadtpolizeikommandos. Die Bürgermeisterin zeigte sich sehr interessiert an den speziellen Aufgaben einer Bundesbehörde im Land und betonte auch die Wichtigkeit des regionalen Bezuges für die Einwohner Innsbrucks. Neben einer allgemeinen Aufgabendarstellung wurden der Delegation das Messlabor, die FMD-Einsatzzentrale sowie die Spezialfahrzeuge der Funküberwachung präsentiert. Besonders hervorgehoben wurden die speziellen Aufgaben der Fernmeldebehörde im Rahmen der Sicherstellung der örtlichen Infrastruktur bei Not- und Katastrophenfällen bzw. bei den immer wieder stattfindenden Großevents in der Hauptstadt.

In Tirol sind zur Zeit 16926 Funkanlagen bewilligt. Davon besitzen die Stadt Innsbruck und ihre Beteiligungsunternehmen (IKB, IVB, usw.) eine Bewilligung für mehr als 473 Funkanlagen. Gerade bei Großereignissen kommt es immer wieder vor, dass maßgebliche Funktionen der innerbetrieblichen Kommunikation der städtischen Betriebe durch fremde Funkanlagen gestört sind. Eine Stadt wie Innsbruck wäre aber ohne funktionierende Steuerungen bei Ampeln, Schienenweichen, der Kommunikation von Gas und Wasserwerk nicht vorstellbar. Störungen in diesen Bereichen hätten demzufolge auch für die BürgerInnen gravierende Auswirkungen. Deswegen leistet hier das „Fernmeldebüro für Tirol und Vorarlberg“ mit seinen MitarbeiterInnen sehr wertvolle Arbeit.
22. Oktober 2014