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Die Mitglieder der Projektgruppe Thomas Sigl, Paul Meßner, Hans-Peter Gruber (Architekt), Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, IVB-Geschäftsführer Martin Baltes und Amtsvorstand Tiefbauamt Walter Zimmeter (v.l.n.r.) stellten das Gewinnerprojekt zur neuen Straßenbahnbrücke vor.
Die Mitglieder der Projektgruppe Thomas Sigl, Paul Meßner, Hans-Peter Gruber (Architekt), Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, IVB-Geschäftsführer Martin Baltes und Amtsvorstand Tiefbauamt Walter Zimmeter (v.l.n.r.) stellten das Gewinnerprojekt zur neuen Straßenbahnbrücke vor.

Ausstellung zeigt Entwürfe einer neuen Innbrücke

Gewinnerprojekt wurde vorgestellt

Ab Herbst 2016 wird östlich der Grenobler Brücke eine Straßenbahnbrücke errichtet. Im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes, der in Kooperation der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) und dem städtischen Amt für Tiefbau durchgeführt wurde, entschied sich eine Fachjury am 14. September für das Projekt von DI Thomas Sigl und DI Hans-Peter Gruber. Das Siegerprojekt sowie alle eingereichten Projekte werden von 07. bis 10. Dezember im „bilding – Kunst und Architekturschule“ ausgestellt. Zur Eröffnung waren unter anderem auch Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Amtsvorstand DI Dr. Walter Zimmeter (Tiefbau) gekommen.

„Allen Interessierten wird im Rahmen der Ausstellung an einem konkreten Beispiel die Sammlung der vielen Ideen präsentiert, die Architektinnen und Architekten für das Innsbrucker Stadtbild liefern“, fasste die ressortzuständige Vizebürgermeisterin zusammen. „Anhand der Entwürfe wird deutlich, dass das Siegerprojekt sich gerade auch durch seinen Mehrwert für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger auszeichnet“, waren sich Mag.a Sonja Pitscheider und DI Dr. Walter Zimmeter einig.

„Beim Siegerprojekt handelt es sich um eine zeitgemäße Brückenkonstruktion, bei der auch die Fußgänger- und Radsicherheit berücksichtigt wurden“, stimmte auch IVB-Geschäftsführer Baltes zu: „Die Übergänge zu den Innpromenaden sind ebenerdig und barrierefrei gestaltet. Durch die getrennten Ebenen kann der Inn sicher und wettergeschützt gequert werden. Mit der Lösung werden alle Ansprüche des öffentlichen und des Individualverkehrs zur Gänze erfüllt.“ 

Im Juryprotokoll heißt es, dass sich die Verfasser auf die Besonderheit des Ortes und die spezielle Komplexität der Aufgabenstellung eingelassen haben. Zudem überzeugte das Projekt mit einer neuen eigenständigen Straßenbahnbrücke und untergehängter Fuß- und Radwegverbindung aufgrund seiner Einfachheit und Logik.

Die Ausstellung in der Amraser Straße 5a ist an folgenden Tagen geöffnet:

Montag & Mittwoch: 10:00-14:00 Uhr

Dienstag & Donnerstag: 10:00-18:00 Uhr

Attraktives Ganzes im Stadt- und Landschaftsbild

Insgesamt sieben TeilnehmerInnenteams nahmen am Architekturwettbewerb teil. Das ausgewählte Siegerprojekt wird nun im Detail entwickelt, um im Herbst 2016 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Die Fertigstellung ist mit spätestens Sommer 2018 geplant.

Die neue Innquerung soll künftig von den Linien 2 (bisher Linie O) und 5 genutzt werden. Beide Brücken – sowohl die bestehende Grenobler Brücke als auch die geplante Tram-Brücke – sollen ein neues, attraktives Ganzes im Stadt- und Landschaftsbild ergeben. (AA)