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BRG in der Au: Innovativer Bildungsbau

Im Februar 2015 feierte das Gymnasium in der Au seinen vierten Geburtstag. Nahezu zeitglich wurde auch die Endabrechnung finalisiert. Diese wurde nun dem Landesschulrat für Tirol übermittelt.

Beim BRG in der Au handelt es sich um eine Bundesschule, die in Zusammenarbeit zwischen dem Bund, der Stadt Innsbruck und der Innsbrucker Immobiliengesellschaft realisiert worden ist. Daher trägt auch der Bund grundsätzlich die Gesamtkosten für die Errichtung und die Einrichtung, wobei sich allerdings auch das Land Tirol mit 210.000 Euro beteiligt hat, die für die kontrollierte Raumbe- und -entlüftung zur Verfügung gestellt wurden.

Der Kostenrahmen des Projekts „Gymnasium in der Au“ wurde mit 20 Millionen Euro angesetzt. Nun, nach der Finalisierung der Endabrechnung, hat sich gezeigt, dass dieser unterschritten werden konnte. Insgesamt kostete der Bau des neuen Gymnasiums rund 19,7 Mio. Euro. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer hebt besonders die Qualität und die Architektur des Bauwerkes hervor: „Innerhalb der geplanten Kosten zu bleiben ist immer gut, darunter noch besser. Es freut mich, dass es gelungen ist ein Gebäude zu errichten, das zu hundert Prozent den Ansprüchen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird. Dem Architektenteam ist es gelungen, ein wahres Schmuckstück zu gestalten und Innsbrucks Schullandschaft damit zu bereichern.“ Nach der Erfüllung aller vertraglich vereinbarten Punkte, konnte die Rechnung nun finalisiert werden.

Landesrätin Palfrader lobt gute Zusammenarbeit

„Das Projekt stellt ein Beispiel vorbildlicher Kooperation zwischen den Gebietskörperschaften dar, die damit in verantwortungsvoller Weise eine wesentliche Bereicherung für das Bildungsangebot in der Landeshauptstadt geschaffen haben. Die Verwirklichung war nur möglich, weil seitens der Stadtgemeinde Innsbruck eine Vorfinanzierung ermöglicht worden war. Für ihren wertvollen Beitrag zum Zustandekommen des Projektes spreche ich ihr einen aufrichtigen Dank aus“, erklärt Bildungslandesrätin und Landesschulratspräsidentin Dr.in Beate Palfrader.

Nicht mehr wegzudenken

„Als die Idee eines fünften Gymnasiums in Innsbruck geboren wurde, gab es viele Kritiker, die besonders den Bedarf anzweifelten. Heute, knapp vier Jahre nach dem ersten Glockenläuten, stellt sich diese Frage niemand mehr. Der Bedarf war und ist eindeutig vorhanden. Es hat sich gezeigt, dass das Gymnasium in der Au inzwischen nicht mehr aus Innsbrucks Schullandschaft wegzudenken ist“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. Das Gymnasium in der Au wurde im Februar 2011 eröffnet. Aktuell gibt es 33 Klassen und rund 840 SchülerInnen im Gymnasium in der Au.

Bei der Errichtung der Schule wurde eine bis dato österreichweit einmalige Kombination umgesetzt: „Das Architektenteam Reitter-Eck-Reiter plante eine Kombination aus Schule und Einkaufszentrum und schaffte damit einen perfekten Spagat zwischen den Bereichen Bildung und gewerblicher Nutzung“, erklärt Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der IIG, die für die Umsetzung des Projekts zuständig war.

Nach Ablauf der dreijährigen Gewährleistungspflicht und der nun erfolgten Unterschreitung des Kostenrahmens zeigen sich nun alle Seiten erfreut über dieses gelungene Projekt. (DH)