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Brandschutzübung im Rathaus

Berufsfeuerwehr und Magistratsbedienstete übten für den Ernstfall
„Brandalarm im Innsbrucker Rathaus“ lautete das Übungsszenario, von dem die Innsbrucker Berufsfeuerwehr sowie der Brandschutzbeauftragte des Rathauses Christoph Stolz am 21. Mai ausgingen. Angenommen wurde, dass es in einem Großraumbüro des Kontrollamtes (4. Stock, Rathaus Maria-Theresien-Straße) durch einen Kabelbrand zur Verrauchung der Büroräumlichkeiten gekommen war. Durchgeführt wurde die Übung somit mit realistischen Szenarien und einem vollständigen Alarmierungs- und Einsatzablauf. Gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen ist in Objekten mit entsprechender betrieblicher Nutzung jährlich eine Brandschutzübung durchzuführen.

Ablauf der Übung
Nachdem die Räumlichkeiten der Kontrollabteilung durch die Berufsfeuerwehr mit der Nebelmaschine „verraucht“ wurden, erfolgt die Alarmierung der Berufsfeuerwehr über die Brandmeldeanlage. Im Zuge der Übung waren vier Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr mit 14 Mann im Einsatz. Die Zufahrt mit Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter erfolgte durch die Rathauspassage in den Rathaus-Innenhof. Von dort aus wurden die betroffenen Magistratsbediensteten mittels Hubrettungsbühne „gerettet“. Im Evakuierungsfall sind bei voller Belegung der Büroräumlichkeiten im, von der Übung betroffenen Gebäudeabschnitt, ca. 110 Personen anwesend.

Positives Fazit
Durchwegs positiv fiel schließlich das Resümee der Übung, welche geordnet, ruhig und unfallfrei verlaufen ist, aus.

„Die Brandschutzübung hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit der Magistratsbediensteten nicht nur im Alltag, sondern auch im Ernstfall einwandfrei funktioniert“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Mit Einsatzkräften wie etwa der Innsbrucker Berufsfeuerwehr hat die Tiroler Landeshauptstadt einen starken Partner, auf den speziell im Ernstfall Verlass ist.“

Auch Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zeigt sich mit dem Ablauf der Übung zufrieden: „Durch Übungen wie diese können wir die Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Notfall garantieren.“ Weiters erklärte er, dass solche Brandschutzübungen nicht nur im Rathaus-Komplex sondern auch in den Außenstellen der Verwaltung durchgeführt werden. „Die Berufsfeuer Innsbruck hat heute wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, so Kaufmann.

„Permanentes üben ist das Wichtigste, um sich die Handgriffe, die in einem Ernstfall notwendig sind, in Erinnerung zu rufen“, erklärte Brandschutzbeauftragter Stolz: „Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, auch einen Probefall wie den heutigen, ernst zu nehmen.“

Bestens gerüstet
Durch Übungen ist die Berufsfeuerwehr bestens für den Ernstfall gerüstet. Ein solcher trat erst am 05. Februar auf, als eine defekte Stromschiene in einem Technik-Raum im zweiten Stock den Feueralarm auslöste. Die isolierte Stromschiene hatte aus unbekannter Ursache eine Temperatur von 108 Grad Celsius erreicht. Damals kühlten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr die Stromschiene mittels Hochleistungslüftungsgerät auf circa 60 Grad herab.
21. Mai 2014