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Stimmen zur Bob- & Skeleton-WM 2016

Bei einer Pressekonferenz Mitte September sprachen die Verantwortlichen der Bob- und Skeleton-WM, die kommendes Jahr in Innsbruck/Igls stattfinden wird, über die bevorstehende Großveranstaltung.

OK-Chef VBgm. Christoph Kaufmann

Der Countdown läuft – ab heute sind es nur noch 150 Tage bis zur Bob und Skeleton WM hier bei uns in Innsbruck. 40 Jahre nach den Olympischen Winterspielen in Innsbruck freuen wir uns im Februar 2016 erstmals die Weltmeisterschaft für Bob und Skeleton als Gastgeber austragen zu dürfen. Innsbruck wird damit seinem Ruf als DIE Sportstadt im Herzen der Alpen wieder einmal gerecht. Es werden 280 SportlerInnen aus 28 Nationen erwartet. Ihnen wollen wir nicht nur beste Voraussetzungen für ihren Kampf um Medaillen zur Verfügung stellen, sondern auch allen sportbegeisterten Schlachtenbummlern aus Nah und Fern einen angemessenen Rahmen für ein paar unvergessliche Tage in der Tiroler Landeshauptstadt bieten. Vergangene Weltmeisterschaften in dieser Sportart haben gezeigt, dass wir in den zwei Weltmeisterschafts-Wochen mit rund 300 Stunden Fernseh-Übertragung aus Innsbruck rechnen können und damit rund 200 Millionen Zuschauern weltweit an den Fernsehgeräten erreichen. Das ist eine tolle Chance, Innsbruck von seiner besten Seite präsentieren zu können. Und das möchten wir auch nützen. Unsere Vorbereitungen zum Gelingen dieser Großveranstaltung laufen deshalb bereits seit Wochen auf Hochtouren. Innsbruck hat in den vergangenen Jahren auch viele Investitionen in seine Infrastruktur und Sportstätten getätigt, die nun durch solche Veranstaltungen ein Mehrwert für unsere Stadt und für das gesamte Bundesland Tirol darstellen.

Zitat Kaufmann: Was mich zudem besonders freut ist auch, dass den hoffentlich zahlreich kommenden Zuschauern an der Bahn nicht nur ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm (durch die Thementage) während der WM geboten wird, und sie dort die Faszination Eiskanal hautnaher miterleben können. Speziell den jüngeren Interessierten möchten wir im Vorfeld auch die Möglichkeit bietet, durch eine Vielzahl an begleitenden Projekten – z.B. technische Entwicklungen bei den Sportgeräten, sportwissenschaftliche Fragestellungen, Veranstaltungsmanagement oder auch kulturelle Begegnungen - die faszinierende Welt des Bob- und Skeletonsports näher kennen zu lernen (Schul- und Kulturprogramm).

IBSF-Generalsekretäring Heike Größwang

Ich freue mich, heute bei dieser Kick Off Veranstaltung hier dabei zu sein und zu sehen, dass die Vorbereitungen bereits voll im Gange sind und gut voranschreiten. Die Kunsteisbahn in Igls ist für uns wohl eine der wichtigsten Bahnen in Zentral Europa. Seit Jahrzehnten führen wir unsere Bob und Skeleton Schulen durch. Manch ein Teilnehmer an der diesjährigen Weltmeisterschaft wird seine Karriere bei einer unserer Schulen hier in Innsbruck/Igls begonnen haben, sicherlich ein emotionaler Moment. Umso mehr freue ich mich, dass wir hier in Innsbruck im Olympischen-Eiskanal von 1964 und 1976 sowie den YOG von 2012 unsere kombinierte IBSF-Weltmeisterschaften im Bob & Skeleton ausrichten können. Zwar haben bereits im Jahr 1935 in Igls erstmals Weltmeisterschaften im Zweierbob stattgefunden. In den Jahren 1963 und 1993 wurden die WM-Medaillen im kleinen und großen Schlitten vergeben. Und auch die Skeleton-AthletInnen ermittelten in Igls sowohl im Jahr 1991 (Männer) als auch im Jahr 2000 (Frauen/Männer) ihre Weltmeister.

Eine komplette WM im Bob und Skeleton mit allen sechs Entscheidungen inklusive dem Mannschafts-Wettbewerb hat aber bisher noch nie in Innsbruck stattgefunden.

ÖBSV-Präsident Dr. Roman Schobesberger

Nach einem spannenden Weltcup-Winter, in dem unsere Janine Flock österreichische Erfolgsgeschichte geschrieben hat und erfreulicherweise den ersten Weltcup-Sieg im Skeleton der Damen nach Hause holen konnte, freuen wir uns auf das bevorstehende Highlight in dieser Saison: Die BMW-IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaft 2016 hier bei uns in Innsbruck. Es ist für uns eine besondere Ehre aber auch große Herausforderung erstmals eine komplette WM austragen zu dürfen. Immerhin werden wir in 150 Tagen die größte Veranstaltung erleben, die der rot-weiß-rote Bob- und Skeletonsport je erlebt hat. Und der WM-Express läuft bereits auf vollen Touren. Wir werden von heute an unter dem Motto „Highspeed on Ice“ eine Werbetour in Deutschland, Italien und auch in Österreich starten, und mit einem Ausstellungs-Bob und einem Skeleton Schlitten intensiv für unsere Sportdisziplinen und natürlich für die WM werben.

Begleitet wird diese Werbe-Tour einerseits durch zahlreiche Aktivitäten und Werbemaßnahmen im Internet sowie in den Sozialen Medien. Andererseits haben wir, wie bereits OK-Chef Vbgm. Christoph Kaufmann schon angesprochen hat, auch eine Reihe sehr interessanter Projekte geplant, die wir in Kooperation mit Schulen und Hochschulen im Vorfeld umsetzen möchten. Durch diese Anstrengungen hoffen wir natürlich, dass die Begeisterung für den Bob- und Skeletonsport und auch für die sportlichen Wettkämpfe wie ein Fieber um sich greifen und im Februar dann auch viele Besucher an den Eiskanal nach Igls locken wird. Denn dort können die Fans und Besucher neben einem ansprechenden Rahmenprogramm vor allem auch die spektakulären Rennen direkt hautnah miterleben und dabei sogar den eisigen Fahrtwind spüren, wenn die Weltelite mit Highspeed durch die Eisrinne ins Ziel hinunter donnert. Selbstverständlich ist so eine Heim-Weltmeisterschaft aber auch für unsere Athletinnen und Athleten etwas ganz Besonderes: Sie sind nicht nur Local Heros, sondern vor allem auch sportliche Botschafter und echte Vorbilder für unseren Nachwuchs. Und natürlich wünschen wir uns auch, wenn überall rot-weiß-rote Flaggen zu sehen sind, Freunde und Familie lautstark mitjubeln, dass das auch einen Extra-Motivationsschub erzeugt. Und unsere Hoffnungsträgerinnen damit nicht nur in die Herzen der Menschen fahren werden, sondern wenn möglich auch als schnellste durchs Ziel. Unser Dank gilt an dieser Stelle vor allem der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Sportministerium für ihre Unterstützung sowie auch dem IBSF, unseren Sponsoren, den zahlreichen Vereinen, unseren Sportlerinnen und Sportlern und vor allem auch den zahlreichen freiwilligen Helfern, ohne die die Durchführung einer solchen Großveranstaltung nicht möglich wäre. (OEBSV)