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Ein Schrebergarten war früher dazu da, um die Familie mit Gemüse und Obst versorgen zu können. Stadtrat Gerhard Fritz und Amtsleiter Thomas Klingler (Grünanlagen) erkundigen sich über die Pflege und Artenvielfalt in dem Nutzschrebergarten in der Luigenstraße.
Ein Schrebergarten war früher dazu da, um die Familie mit Gemüse und Obst versorgen zu können. Stadtrat Gerhard Fritz und Amtsleiter Thomas Klingler (Grünanlagen) erkundigen sich über die Pflege und Artenvielfalt in dem Nutzschrebergarten in der Luigenstraße.

Innsbrucks Gärten sind farbenfroh und vielfältig

Im Stadtgebiet von Innsbruck gibt es mehr als 380 Schrebergärten auf neun Kleingartenflächen verteilt. Mit viel Liebe zum Detail werden die Schrebergärten von ihren BesitzerInnen gestaltet. Oft sind diese farbenprächtigen Kleinode wahre Erholungsinseln und Orte der Ruhe.

Einer dieser Schrebergärten ist in der Luigenstraße und wird von Helga und Max Reiter gehegt und gepflegt. Schon beim Betreten fällt die beeindruckende Vielfalt der Pflanzen auf.
Seit 1997 verbringt das Ehepaar Reiter mit ihren Töchtern jede freie Minute in ihrer Oase. Heute helfen auch die Enkelkinder mit und über die Jahre ist aus dem Schrebergarten ein wahrer Genußgarten entstanden. Er ist familiärer Treffpunkt und zentrales Element im Familienleben. Oft kommen auch Freunde und Bekannte vorbei, um auf der gemütlichen Terrasse inmitten des schönen Gartens gemeinsame Zeit zu verbringen. Der Zusammenhalt und Austausch in der „Schrebergarten-Familie“ sei bestens und auf die Nachbarn immer Verlass.
Der Garten der Familie Reiter wurde schon mehrfach beim Blumenschmuckwettbewerb der Stadt Innsbruck ausgezeichnet.

Stadtrat Gerhard Fritz (l.) und Amtsleiter der städtischen Grünanlagen Thomas Klingler (r.) im liebevoll gestalteten und mehrfach ausgezeichneten Schrebergarten von Herta und Max Reiter in der Luigenstraße.
Stadtrat Gerhard Fritz (l.) und Amtsleiter der städtischen Grünanlagen Thomas Klingler (r.) im liebevoll gestalteten und mehrfach ausgezeichneten Schrebergarten von Herta und Max Reiter in der Luigenstraße.

Blumenschmuckwettbewerb 2015

Jedes Jahr haben interessierte InnsbruckerInnen die Möglichkeit an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Auch heuer werden wieder in den Monaten Juli und August Kommissionen durch Innsbruck gehen und gestalterisch besonders schöne Gärten und Balkone prämieren. Stadtrat Mag. Gerhard Fritz ist überzeugt: „Es sind die kleinen Freuden des Lebens, die unseren Alltag auszeichnen. Es sind Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die mit ihren Gärten, Balkonen und Blumenschmuck für ebendiese Freude – bei sich selbst – aber auch bei vielen anderen sorgen.“

 

Innovative und kreative Gartenideen sind gefragt

Bisher wurden die zwei Kategorien „Garten“ und „Balkon“ prämiert. Heuer werden erstmalig Sonderpreise für besonders innovative und kreative Gartenideen vergeben.
„Wir wollen nicht nur in auf Ästhetik aufbauenden Kategorien Preise vergeben, sondern auch Initiativen auszeichnen, die das Schöne mit dem Nützlichen verbinden“, erläutert Stadtrat Fritz.

Egal ob es sich um ein „Urban-Gardening-Projekt“ oder einen interkulturellen Garten handelt, ob besondere Ideen bei der Zucht von Nutzpflanzen im Garten, am Balkon oder am Dachgarten umgesetzt, oder ob bei der Betreuung Ihrer Gärten auf Chemie verzichtet und die Pflanzen naturnah betreut werden: Die Stadt Innsbruck will Ihre Ideen und Ihre Art der Stadtgestaltung und –verschönerung kennen lernen.

 

 

 

„Zahlreiche Privatpersonen sorgen mit viel Engagement und Liebe zum Detail dafür, dass Innsbruck jene farbenfrohe und einladende Stadt ist, die wir kennen. Für diesen Einsatz, hinter dem viele Stunden harte Arbeit stecken, gebührt ihnen ein großes Dankeschön.“

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Innsbrucks Projekt sorgt in Italien für Aufsehen

Das Amt für Grünanlagen der Stadt Innsbruck nahm bei der internationalen Gartenschau im Frühjahr 2015 in Cervia (Italien) teil. Clemens Moser und drei Mitarbeiter des städtischen Grünanlagenamtes gestalteten eine Fläche zum Thema „globale Ernährung“, angelehnt an das Hauptthema der Weltausstellung in Mailand.
Mit Liebe zum Detail hat das Innsbrucker Team die Fläche als optisch ansprechenden Nutzgarten gestaltet, beispielsweise wurde das Dach des Gartenhäuschens mit Schnittlauch begrünt.

Das Vorzeigeprojekt der Mitarbeiter des Amtes für Grünanlagen bei der internationalen Gartenschau in Cevia wurde zum Thema "globale Ernährung" gestaltet.
Das Vorzeigeprojekt der Mitarbeiter des Amtes für Grünanlagen bei der internationalen Gartenschau in Cevia wurde zum Thema "globale Ernährung" gestaltet.

In Innsbruck gibt es bereits mehrere Urban-Gardening-Projekte, wie zum Beispiel innsGARTL, ein vom Verein „freipflanzen“ gestarteter Gemeinsschaftsgarten.
Beim Gärtnern entstehen Begegnung, Gemeinschaft und Engagement für den Stadtteil.

Wenn Sie sich für die Gemeinschaftsgarten-Projekte interessieren, finden Sie auf hier weitere Informationen.

 

Anmeldung und Kontakt:
Amt für Grünanlagen
Triendlgasse 13
Tel.: +43 512 5360 7150
E-Mail: post.gruenanlagen-stadtgartendirektion@innsbruck.gv.at