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Birnenernte für den sozialen Zweck

Städtische Obstbäume dürfen von Vereinen und Einrichtungen geerntet werden.
(RMS) Auf der „Pacherwiese“, einer städtischen Grünfläche im Stadtteil Pradl, stehen große Birnbäume, die rund 50 kg Obst tragen und in den vergangenen Jahren nicht abgeerntet wurden.
Heuer dürfen die Birnen erstmals von MitarbeiterInnen und Freunden des Integrationshauses gepflückt werden. So verderben die Früchte nicht und die Ernte wird einem sozialen Zweck zugeführt. Am 18. September stellte Grünraumstadtrat Mag. Gerhard Fritz vor Ort die Aktion vor.

In der Vergangenheit verkamen die Birnen oft zum Futter für die Vögel, weil niemand die Bäume aberntete. In Kooperation mit dem Amt für Grünanlagen wurde diese für alle Seiten zufriedenstellende Lösung ermöglicht. Damit geht städtisches „Vermögen“ nicht verloren und wird aktiv einem sozialen Zweck zugeführt. Im Integrationshaus werden die Birnen im Dinner-Club aufgeteilt und zu schmackhaftem Kompott verkocht.

Sinnvolle Verwendung wertvollen Obstes

„In der Stadt gibt es noch viele weitere Obstbäume und wir laden daher soziale Einrichtungen, Vereine, Schulen, etc. herzlich ein, die Früchte zu ernten“, ist StR Fritz von der sinnvollen Ausweitung der Aktion, die auf eine Idee von Gemeinderat Thomas Carli zurückgeht, überzeugt.

Voraussetzung ist aber eine offizielle Ernteerlaubnis des Amtes für Grünanlagen, um die Aktion zu fixen Terminen und somit in geordneten Bahnen durchführen zu können. Die Erlaubnis zum Obstpflücken wird außerdem nur sozialen Institutionen, Vereinen, Schulen, etc. gewährt, jedoch nicht Privatpersonen. So sollen zum einen Haftungsansprüche (bei Unfällen) als auch unkontrollierte Sammelaktionen, bei denen die Bäume beschädigt werden könnten, vermieden werden.
19. September 2012