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Bevölkerung gestaltet Stadt

1000 Ideen für das Rotundenareal
Das Rotundenareal hält ein hohes Potenzial für eine künftige Nutzung bereit. Unter Einbindung der Bevölkerung geht der Ideenfindungsprozess im November in die nächste Runde: Die beim Ideenbüro ausgearbeiteten Szenarien werden nun gemeinsam konkretisiert.

Seit Anfang August sind unter www.rotundenareal.at und in persönlichen Gesprächen mehr als 1000 Ideen, von anonymen Einreichungen bis hin zu ausgeklügelten Präsentationen vor Publikum, eingelangt. Im September lud die vor ort ideenwerkstatt zur Ideenfindung rund um die künftige Nutzung des Areals in die Stadtsäle. Im temporären Ideenbüro gab die Bevölkerung ihre Visionen ab. Gemeinsam mit dem Team der vor ort ideenwerkstatt wurden die über tausend Ideen an drei Tagen rund um die Uhr mit interessierten BürgerInnen diskutiert.

Gemeinsam wurden Kriterien zur Bewertung der Vorschläge zur Nachnutzung des Rotundenareals erarbeitet: Die beteiligten BürgerInnen wünschen sich einen attraktiven Stadtraum, der in Verbindung mit dem Inn und der umgebenden Landschaft steht. Die Gebäude und das Areal sollen nicht nur einer einzelnen Nutzung zugedacht sein, sondern eine inhaltliche Vielfalt ermöglichen. Der Mehrwert für Einheimische steht dabei im Vordergrund und nicht ein ausschließlich touristisches Ziel. Der Bevölkerung sind vor allem die Einzigartigkeit von Raumdimension und Dachkonstruktion der Rotunde wichtig und – sollte eine passende Nutzung gefunden werden – das Erdgeschoß der ehemaligen Talstation. Am künftigen Rotundenareal wünschen sich die Beteiligten mehr Raum für Kultur und Jugend.

Das Architekturbüro nonconform erarbeitet nun aus den über tausend Ideen und den gemeinsam definierten Kriterien realisierbare Entwicklungsperspektiven für das Rotundenareal. Im November ist das Team erneut zu Gast in Innsbruck: Drei Tage lang werden die möglichen Szenarien öffentlich diskutiert und gemeinsam mit der Bevölkerung und ExpertInnen weiterentwickelt. Die Türen der Innsbrucker Stadtsäle stehen dann wieder allen offen, die sich an diesem Entwicklungsprozess rund um das Rotundenareal beteiligen wollen.
15. Oktober 2012