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Durch die Räumlichkeiten der Innsbrucker Strabag-Niederlassung wurde Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von Oswald Wolkenstein (WK Tirol), Manfred Lechner und Raimund Desalla (Direktionsleitung Strabag AG; v.l.) geführt.
Durch die Räumlichkeiten der Innsbrucker Strabag-Niederlassung wurde Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von Oswald Wolkenstein (WK Tirol), Manfred Lechner und Raimund Desalla (Direktionsleitung Strabag AG; v.l.) geführt.

Wenn Know-how aus über 170 Jahren Unternehmenstradition überzeugt

Vom Bau des neuen Festspielhauses Erl bis zur Umsetzung des Projektes „Hungerburgbahn neu“, die STRABAG AG steht für die Realisierung einer Vielzahl komplexer Bauvorhaben. Das Unternehmen ist eines der führenden europäischen Technologiekonzerne für Baudienstleistungen und ist in ganz Tirol vertreten. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ließ sich im Rahmen der kontinuierlichen Betriebsbesuche die Zentrale in der Sterzingerstraße zeigen. DI Manfred Lechner (Prokurist, Direktionsleitung der STRABAG AG) gab ihr dabei einen Einblick in das Unternehmen.      

Beschreiben Sie kurz die Gründungsgeschichte Ihrer Firma?

Die heutige STRABAG Gruppe entstand einerseits aus der ILBAU, die 1835 in Österreich ins Leben gerufen wurde, und andererseits aus der Namensgeberin STRABAG, gegründet 1895 in Deutschland. In Tirol war die STUAG (gegründet 1928) maßgebend an vielen Bauprojekten beteiligt, bis zur Übernahme durch die STRABAG 1996.

Hans Peter Haselsteiner hat den Betrieb von 1972 bis heute zum europäischen Baukonzern weiterentwickelt. Bei unserer Tätigkeit können wir somit auf das Know-how und die Erfahrung aus über 170 Jahren Unternehmenstradition zurückgreifen. 

Warum haben Sie Innsbruck als Standort gewählt?

Die STRABAG ist in Tirol flächendeckend vertreten. Die Zentrale liegt in der Mitte, da hat sich Innsbruck angeboten. Zudem ist Innsbruck die Landeshauptstadt und damit Sitz der wichtigsten Behörden, Ämter und öffentlichen Auftraggeber. 

Was sind die drei größten Vorteile am Firmenstandort Innsbruck?

Innsbruck ist zentral gelegen, in Europa bekannt und gut erreichbar. 

Was war das kurioseste Ereignis, dass Sie in Ihrer Firma erlebt haben?

Eine der interessantesten Begebenheit war der Bau des neuen Festspielhauses Erl. Feierlich eröffnet wurde das zum größten Teil von der Haselsteiner Familien-Privatstiftung finanzierte Festspielhaus am 26. Dezember 2012. Das neu errichtete, architektonisch einzigartige Gebäude ist auch ein Zeichen dafür, was Musik in Kombination mit einer künstlerischen Vision alles bewirken kann. 

Was war bisher der herausforderndste/aufregendste Auftrag bzw. auf welchen sind sie am meisten stolz?

Das PPP Projekt „Hungerburgbahn neu“ der Stadt Innsbruck umzusetzen. Für die Stadt Innsbruck ein besonderes Projekt und inzwischen eine wertvolle Investition für den Standort Innsbruck. 

Welche Regionen bzw. Länder umfassen Ihre Geschäftsbeziehungen?

Die STRABAG als Baukonzern ist beinahe überall auf der Welt vertreten. Unsere Philosophie ist es ein verlässlicher Partner für ALLE Auftraggeber in Tirol zu sein, egal ob es Großprojekte der öffentlichen Hand oder kleine Baumaßnahmen privater Auftraggeber sind. 

Welche drei Adjektive beschreiben Ihre Firma am besten?

Partnerschaftlich, innovativ und verlässlich 

Was wünschen Sie sich von der Stadtpolitik?

Die Infrastruktur laufend zu verbessern. Die Regionalbahn und die Kanalbauoffensive 2020 sind gute Beispiele, aber auch Projekte wie das Haus der Musik und die Patscherkofelbahn sind herausfordernde Aufgaben der Stadtpolitik. Weiters wünsche ich mir eine moderne Wohnraumentwicklung und -schaffung.   

Was würden Sie JungunternehmerInnen, die in Innsbruck durchstarten wollen, raten?

Den eigenen Weg einschlagen und zielorientiert diesen Weg verfolgen. 

Was würden Sie tun, wenn Sie Bürgermeister von Innsbruck wären?

Die Politiker heutzutage sind generell nicht zu beneiden. Durch die Schnelllebigkeit sind die politischen Verantwortlichen permanent in der Öffentlichkeit gefordert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich in die Weiterentwicklung und Modernisierung der Stadt investieren würde.

Infos:

- Gründungsdatum: 1835
- Anzahl der MitarbeiterInnen in Tirol: ca. 1.000
- Geschäftsfeld: Bauindustrie, Hoch- und Tiefbau, Tunnelbau, Ing.-bau

 

Kontakt:

STRABAG AG
Sterzinger Straße 1
Tel.: +43 512 574404
www.strabag.com