Logo Innsbruck informiert
1327275906_0.jpg

Beim Feiern auch an die Tiere denken

Appell für einen Jahreswechsel ohne Knallerei
Privatfeuerwerke stören nicht nur viele Menschen, sie sind ungesetzlich und nicht zuletzt auch gefährlich. Bereits Tage vor der Silvesternacht sind Feuerwerkskörper und Kracher im Einsatz. „Denken wir an den Feiertagen auch an unsere Haustiere“, rufen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Stadtrat Mag. Gerhard Fritz deshalb zur Mäßigung bei der „Silvesterknallerei“ auf.

„Wer einen Knallkörper verschießt, verursacht ungerechtfertigt Angst und Leiden bei Tieren“, so Vizebürgermeister Kaufmann: „All jene, die schon einmal miterlebt haben, wie sich ein Hund zitternd verkriecht, wenn die Silvesterknallerei los geht, wissen dies.“

„Ein bisschen Nachdenken und ein bisschen Rücksicht, mehr braucht es nicht“, appelliert auch Stadtrat Fritz: „Das große, traditionelle städtische Feuerwerk des Bergsilvesters für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker sowie unsere Gäste sollte genügen. Auch ein paar zusätzliche bunte Raketen, die mit der nötigen Vorsicht zu Mitternacht abgefeuert werden, wird es tragen – dabei handelt es sich allerdings um eine einzige Nacht!“ Die beiden Stadtpolitiker sind sich einig: „Tagelange Belästigung durch Böller in den Straßen und Grünanlagen, das könnten wir alle gemeinsam vermeiden.“

Aufruf für „stille Nächte“
Österreichische Tierärzte haben nun eine Initiative gestartet und rufen dazu auf, den Jahreswechsel möglichst schonend und ohne angsteinjagenden Lärm
zu begehen. „Ein solcher Jahreswechsel ist im Interesse von uns allen, aber auch im Interesse unserer Tiere, denen wir ja nicht unnötig Angst und Leid zufügen wollen“, so Stadtrat Fritz.

Die Stadt Innsbruck schließt sich dem Aufruf der österreichischen Tierärzte an und ruft die BürgerInnen auf: „Nein zur Knallerei – Feierlust muss nicht laut krachen“.
23. Dezember 2013