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Überzeugten sich beim Baustart selbst von der entstehenden Leichtathletik-Hochburg: Franz Danler, Stefan Pammer (beide IIG), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Thomas Ebner (Tiroler Leichtathletikverband), Georg Preyer (IIG), Leichtathletin Christina Scheffauer, Reinhard Eberl (Vorstand der Abteilung Sport im Land Tirol), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Sportamtsleiter Romuald Niescher und Hausmeister Walter Prath (v.l.n.r.)
Überzeugten sich beim Baustart selbst von der entstehenden Leichtathletik-Hochburg: Franz Danler, Stefan Pammer (beide IIG), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Thomas Ebner (Tiroler Leichtathletikverband), Georg Preyer (IIG), Leichtathletin Christina Scheffauer, Reinhard Eberl (Vorstand der Abteilung Sport im Land Tirol), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Sportamtsleiter Romuald Niescher und Hausmeister Walter Prath (v.l.n.r.)

Neubau für Leichtathletikhalle am WUB-Areal startet

Fertigstellung ist noch im heurigen Jahr geplant

Mit ihrer alpin-urbanen Lage bietet die Tiroler Landeshauptstadt ideale Bedingungen für den Breiten- und Spitzensport. Mit der Neugestaltung der bestehenden Leichtathletikhalle am WUB-Areal verfügt Tirol in der Landeshauptstadt Innsbruck bald über ein weiteres „Sportjuwel“. VertreterInnen der Stadt Innsbruck, rund um Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, des Landes Tirol, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft sowie der Leichtathletikszene machten sich vor Kurzem ein Bild von den nun beginnenden Adaptierungsarbeiten.

„Mit dem Neubau der Halle werden die Tiroler Athletinnen und Athleten bald unter jenen Bedingungen trainieren, die der herausfordernde Sport verdient“, fasst Bürgermeisterin Oppitz-Plörer zusammen: „Es entsteht eine moderne und qualitativ hochwertige Trainingsstätte.“

Für LHStv Josef Geisler, Sportreferent des Landes, ist die gemeinsame Investition von Land Tirol und Stadt Innsbruck ein weiterer Beweis dafür, dass Tirol ein vielfältiges Sportland ist: „Wir bieten Top-Infrastruktur für Top-Leistungen – und das in den verschiedensten Sportarten.“ Nunmehr erhalte auch die Leichtathletik eine zeitgemäße Trainingsmöglichkeit.

„Die Zeit des Provisoriums ist vorbei“, freut sich auch Vizebürgermeister Kaufmann mit den LeichtathletInnen: „Am Standort des WUB-Areals können die Spitzensportlerinnen und -sportler bald unter Spitzenbedingungen trainieren.“

„Für die Bauarbeiten besteht ein enges Zeitkorsett. Diese sind mit den Leichtathletinnen und -athleten so abgestimmt, dass die Fertigstellung am 30. Oktober 2016 erfolgt und mit 01. November das Training in Vollbetrieb wieder begonnen werden kann“, führt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler aus.

Gründe für die Adaptierung

Die LeichtathletInnen bereiteten sich früher am Areal des Messegeländes vor. Seit den 1970er Jahren bis zum Frühjahr 2011 stand die alte Messehalle 3 rund 40 Jahre den Tiroler und Innsbrucker Leichtathletikvereinen für wenige Monate im Winter als einfache Trainingsmöglichkeit zur Verfügung. Umkleide – und Duschmöglichkeiten waren äußerst bescheiden. Trainiert werden konnte nur in den Wintermonaten von ca. November bis Februar. Durch den dortigen Neubau musste die Trainingsstätte allerdings weichen. Daraufhin kaufte die Stadt Innsbruck das Areal der ehemaligen WUB-Druckerei und errichtete dort provisorische Trainingsmöglichkeiten für die SportlerInnen des Tiroler Leichtathletik Verbandes. Im Rahmen eines Architekturwettbewerbes rund um das Kletterzentrum am WUB-Areal – in dem 2018 die Kletter-Weltmeisterschaft stattfindet – wird nun auch die Leichtathletikhalle adaptiert.

Die Neuerungen im Detail

Durch die Umgestaltung wird die Halle in der Matthias-Schmid-Straße thermisch saniert und bekommt neue Fenster. Der Zugang ist zurzeit nur ein Provisorium, im Zug der Neuerrichtung wird er deutlich verbessert. Zudem entstehen getrennte Umkleiden und Sanitäranlagen. Die Halle wird mit entsprechenden Belägen ausgestattet, welche für die verschiedenen Sportarten notwendig sind. Durch die Verlängerung der Sprintstrecke werden optimale Trainingsbedingungen geschaffen. Darüber hinaus verbessern ein Kraftraum, ein Gerätelager und ein kleines Büro die Infrastruktur des Tiroler Leichtathletik Verbandes vor Ort.

Nach Abschluss der Arbeiten steht die Trainingshalle ab Herbst 2016 den AthletInnen ganzjährig zur Verfügung. Sie wird ausschließlich für Trainingszwecke genutzt.

Die Kosten von rund 2,5 Millionen übernehmen je zur Hälfte Stadt Innsbruck und Land Tirol. Die Fertigstellung ist Ende Oktober 2016 geplant. (AA)