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Baustart für Wohn- und Pflegeheim Olympisches Dorf

Im Auftrag der Stadt Innsbruck
Nach umfangreichen Vorarbeiten ist es so weit: Die Innsbrucker StadtBAU GmbH. – eine Tochter der Neuen Heimat Tirol und der Stadtgemeinde - errichtet im Auftrag der Stadtgemeinde Innsbruck bzw. der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ein Wohn- und Pflegeheim in der Innsbrucker An der Lan-Straße. Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz sowie die Geschäftsführer der Innsbrucker StadtBAU, Dir. Hannes Gschwentner und Prof. Dr. Klaus Lugger, präsentierten anlässlich des unmittelbar bevorstehenden Baubeginns im O-Dorf die Details.

Das aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt von ARTEC wird rund 19 Mio. €, inklusive Einrichtung ca. 22 Mio. € kosten. Samt seniorengerechter Ausstattung kommt ein Pflegebett auf 186.000 €. Das Wohn- und Pflegeheim erhält 118 Einzelzimmer und speziell für Senioren entwickelte Einrichtungen. Ende 2014 wird das Gebäude den ISD übergeben.

BM Oppitz-Plörer: Unsere SeniorInnen können in „ihrem“ Stadtteil älter werden

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer legt großen Wert auf die laufende Information bzw. Einbindung der zahlreichen Nachbarn (z.B. in den „Stern-Hochhäusern“). In mehreren Informationsveranstaltungen wurde das Projekt vorgestellt und diskutiert. Ab Baubeginn wird der örtliche Bauleiter den Anrainern wöchentlich im Rahmen eines Jour fixe zur Verfügung stehen. Oppitz-Plörer begründet die Notwendigkeit dieser neuen Einrichtung mit der demografischen Entwicklung in diesem Stadtteil: „Die Menschen, die anlässlich der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 hier im O-Dorf eine neue Heimat gefunden haben, kommen nun vermehrt ins Seniorenalter. Deshalb wollen wir den steigenden Bedarf nach seniorengerechtem Wohn- und Pflegeraum in der gewohnten nachbarschaftlichen Umgebung decken.“

STR Fritz: Grünraum integriert und neu gestaltet

Das Siegerprojekt komme diesem Anspruch in hervorragender Weise nach, betonte Stadtrat Fritz: „Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner erwartet eine zeitgenössische Spitzenarchitektur. Zudem war es Aufgabe der Architekten, die Nachbarn möglichst wenig zu beeinträchtigen. Das Projekt fügt sich durch die Aufständerung und Auskragung möglichst schonend in die Uferlandschaft ein und bringt für die Seniorinnen und Senioren ein Leben im Grünen am Fluss.“

Naturgemäß haben die AnwohnerInnen während der Bauzeit mit Beeinträchtigungen zu rechnen, wofür Oppitz-Plörer und Fritz schon im voraus um Verständnis bitten. Dies betrifft etwa die Errichtung und den LKW-Betrieb auf der Baustraße und das Entfernen von rund 40 Bäumen. Auch der Radweg entlang des Innufers muss während der Bauzeit umgeleitet werden.

„Die Mehrheit des Gemeinderates hat bei der Zustimmung zum Projekt auch beschlossen, zum Ausgleich für die doch stattfindende Beeinträchtigung der Promenade einen Mehrwert für die Öffentlichkeit zu schaffen. Dieses Versprechen haben wir mit der gleichzeitig erfolgenden Renovierung der Promenade mit neuen Spiel- und Aufenthaltsbereichen und dem neuen „Lido“ in der Bucht gehalten“, so Stadtrat Fritz.

Multifunktionale Sport- und Parkanlage

Allerdings wird dies durch die komplette Neugestaltung des gesamten Naturraumes zwischen den „Sternhochhäusern“, dem Seniorenwohn- und Pflegeheim und dem Innufer mehr als wettgemacht. 1,4 Mio. Euro investiert die Stadt in eine multifunktionale Sport- und Parkanlage, mit komplett neuer Uferlandschaft und sogar mit zugänglichem Sandstrand. Auf rund 14.000 Quadratmetern entsteht eine Parklandschaft samt zeitgemäßen Spiel- und Sportmöglichkeiten. Seniorengerechte Aufenthalts- und Mobilitätsbereiche im Nahbereich des Heimes fördern zudem die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen.

Lugger verwies auf den inzwischen großen Erfahrungsschatz Innsbrucker Stadtbau und führte als Beispiele die Einrichtungen St. Raffael, Lohbach und Tivoli an. Er freut sich, dass die Stadt Innsbruck auch dieses Mal die Firma Stadtbau mit der Projektumsetzung betraut hat. Lugger und Gschwentner sichern die Errichtung eines stadtteilprägenden Gebäudes in Passivhausqualität zu. Beim Pflegeheim werden 23 Tiefgaragenplätze und in der anschließenden Quartiersgarage der NHT 19 Tiefgaragenplätze errichtet.

12. August 2013