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Baumpflegemanagement der Stadt Innsbruck

Mehr Lebensqualität und Sicherheit für die BürgerInnen.
(RMS) Bäume sind aus dem Stadtbild nicht wegzudenken: Sie verbessern das Klima, binden Schadstoffe, sind Lebensraum für zahlreiche Organismen und erhöhen damit die Lebensqualität von Innsbrucks BürgerInnen. Trotzdem bieten urbane Räume keine günstigen Wachstumsbedingungen, weshalb eine effiziente und weitsichtige Baumpflege unabdingbar ist.
Grünraumreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber und Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler (Amt für Grünanlagen) informierten am 9. Juni über die Bedeutung des städtischen Baumpflegemanagements, zu dem Aufzucht und Pflege von Bäumen genauso gehören wie das in der Bevölkerung oft kritisch hinterfragte Beschneiden oder Fällen.

„Wir erhalten immer wieder Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die die Notwendigkeit der Entfernung von Bäumen durch unsere Mitarbeiter hinterfragen“, bestätigt Vizebgm. Gruber. „Es ist absolut zu begrüßen, dass die Bevölkerung ein wachsames Auge auf ihre Umgebung hat und wir Rückmeldungen erhalten. Aber wir möchten auf diesem Weg die Menschen beruhigen und darauf hinweisen, dass wir Bäume wirklich nur dann beschneiden oder fällen, wenn es sich aus verschiedenen Gründen nicht vermeiden lässt.“

„Die Sicherheit geht vor“
Gerade die Beschneidung größerer Bäume sei eine pflegerisch notwendige Maßnahme. „Die Sicherheit der Bevölkerung und des Verkehrs gehen in jedem Fall vor“, so der Grünraumreferent, dem die Aufklärung der InnsbruckerInnen über die Vorgehensweise der Stadt wichtig ist.

„Wir führen im Jahr über 2500 Baumpflegemaßnahmen durch“, verweist Ing. Thomas Klingler auf die umfassende Tätigkeit des städtischen Amtes für Grünanlagen. „De facto ist der Baumbestand im Stadtgebiet im Wachsen inbegriffen. Wir arbeiten natürlich laufend daran, die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen in der Stadt zu verbessern, aber vor allem die Salzstreuung im Winter setzt den Grünanlagen und den Bäumen stark zu. Hier müssen noch effizientere Wege gefunden werden.“

Ausgereiftes Management
Zum Baumpflegemanagement der Stadt Innsbruck gehört eine detaillierte Planungsphase, die die Bedürfnisse der Pflanzen und die Anforderungen des Standortes erhebt. Neben kontinuierlicher visueller Kontrolle, ausreichender Düngung und entsprechendem Pflanzenschutz gehört auch die laufende Fortbildung der MitarbeiterInnen zum Baumpflegemanagement dazu.
Im gesamten Stadtgebiet stehen rund 30.000 Bäume in der Betreuung des Amtes für Grünanlagen, 11.500 Bäume sind im digitalen Baumkataster integriert, das sämtliche relevanten Daten der einzelnen Pflanzen umfasst. 11.000 Arbeitsstunden werden pro Jahr für Baumpflegemaßnahmen seitens der Stadt Innsbruck aufgewendet.
09. Juni 2011