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Baumbeschneidungen bringen mehr Sicherheit

Am Pradler Friedhof werden alte Bäume entfernt und neue gepflanzt.
(RMS) Seit vielen Jahrzehnten wachsen am Pradler Friedhof verschiedenste Baumarten. Nicht alle sind jedoch robust genug, um Wind und Wetter dauerhaft zu widerstehen. Um ein Umstürzen der Bäume zu verhindern und die Gefahr herabfallender Äste zu verringern, hat das Gartenamt der Stadt Innsbruck seit 12. Oktober mehrere alte und morsche Bäume beschnitten bzw. entfernt.

„Wir versuchen, den Baumbestand nicht nur zu erhalten, sondern auch im städtischen Bereich auszuweiten“, so Vizebürgermeister Franz X. Gruber, der die Aktion am Pradler Friedhof in seiner Funktion als Referent für Grünanlagen überwachte. „Wenn es allerdings um die Sicherheit der Menschen geht, müssen wir aber leider auch zur Kettensäge greifen. Wir bitten die BürgerInnen und Bürger um Verständnis, aber die Sicherheit von Personen geht nun mal vor.“

Insgesamt werden bei dieser Aktion neun Bäume gefällt. Hier handelt es sich in erster Linie um Fichten, die seit vielen Jahrzehnten teilweise wild am Friedhofsgelände wachsen. Manche davon sind über 30 Meter hoch. „Fichten sind aber ‚Flachwurzler’. Das bedeutet, dass sie zu wenig in der Tiefe verwurzelt sind und ab einer gewissen Größe als einzelner, frei stehender Baum Wetter und vor allem starkem Wind sehr wenig entgegenzusetzen haben“, erklärte Mag. Alexander Legniti, Leiter des Referates Friedhöfe im Amt für Grünanlagen der Stadt Innsbruck. „Ein Umstürzen des Baumes ist so nur eine Frage der Zeit und die Gefahr für Passanten oder den Straßenverkehr hoch.“

Die neun gefällten Bäume werden durch Neupflanzungen ersetzt. Hier sollen vermehrt Laubbäume zum Zug kommen, die ihre Wurzeln tiefer unter der Erde schlagen und dementsprechend widerstandsfähiger sind.
13. Oktober 2010