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Sof(ph)ia(e) und David waren die beliebtesten Babyvornamen 2014 in der Tiroler Landeshauptstadt
Sof(ph)ia(e) und David waren die beliebtesten Babyvornamen 2014 in der Tiroler Landeshauptstadt

Emma, David oder doch ein Lukas?

Sof(ph)ia(e) und David waren die beliebtesten Babyvornamen 2014

Namen wie Sophie, Emma, David oder Max wird man in den kommenden Jahren häufig auf Innsbrucks Spielplätzen hören. Das sind nämlich die Vornamen, die Eltern im vergangenen Jahr am öftesten ihren Babys gegeben haben. Die Goldmedaillen im Rennen um die beliebtesten Vornamen für Neugeborene haben sich im vergangenen Jahr Sof(ph)ia(e) bzw. David gesichert. Damit verwiesen sie Emma, Mia, Maximillian und Paul auf die Plätze. Dauerbrenner Luc(k)a(s) liegt mit Platz vier immer noch im Spitzenfeld der beliebtesten Babyvornamen.

„Ein Kind ist das größte und schönste Wunder auf der Welt. Die Auswahl des Namens ist meistens nicht leicht, muss aber wohl bedacht sein, weil ein Kind den Namen sein Leben lang trägt. Ich wünsche allen frisch gebackenen Eltern alles Gute und hoffe, dass die Stadt auch im Leben ihrer Kinder immer wieder Heinzelmännchen spielen kann“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über alle neuen ErdenbürgerInnen.

Die Geschmäcker der Innsbrucker Mamas und Papas haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Für beide Siegernamen ist es jeweils ein Folgesieg: Während heuer zum zweiten Mal in Folge am meisten kleine Davids auf die Welt gekommen sind, waren es bei den Mädchen Sof(ph)ia(e)s – und das bereits zum dritten Mal. Abgelöst wurde bei den weiblichen Namen Sara(h) und bei den männlichen Luc(k)a(s).

Dauerbrenner Luc(k)a(s)

Ein Blick in die letzten 20 Jahre zeigt deutlich, dass der Name Luc(k)a(s) zeitlos und über die Jahre hinweg stets beliebt ist. Nicht weniger als 13 Mal war dieser der beliebteste Vorname für Buben. Der Name, der am zweithäufigsten an der Spitze der Liste stand, ist Daniel.

Bei den Mädchen war in den vergangenen beiden Jahrzehnten „Anna“ der beliebteste, dicht gefolgt vom heurigen Sieger Sof(ph)ia(e), der sich in den letzten Jahren stetig im Spitzenfeld gehalten hat.

Gleich viel Mädchen wie Buben

Interessant ist auch, dass 2014 exakt gleich viele (536) Innsbrucker Mädchen wie Buben das Licht der Welt erblickt haben. Allerdings wurden mehr verschiedene Bubennamen als Mädchennamen vergeben. Berücksichtigt man die Doppelnamen wurden insgesamt 490 verschieden Namen für Buben ausgewählt, aber nur 460 für Mädchen.

Einige „Raritäten“

Neben den Namen, die Eltern häufig für ihre Kinder aussuchen, waren auch im Jahr 2014 richtige „Raritäten“ dabei. So heißt seit letztem Jahr beispielsweise ein kleines Mädchen Filomena und ein anderes Gaia. Beim männlichen Nachwuchs tauchten zum Beispiel ein Fjodor und ein Prince auf. Zum Schmunzeln: Einer wurde Giorgio getauft, ein anderer Armani – wenn sich die beiden Innsbrucker Buben treffen, heißen sie gemeinsam wie ein weltbekannter Modeschöpfer. (DH)