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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) gratulierte den Schülerinnen gemeinsam mit Landesschulratsdirektor Reinhold Raffler (l.), der in Vertretung für Landesrätin Beate Palfrader gekommen war, sowie der städtischen Abteilungsleiterin Birgit Neu (r.) und Autorin Sarah Michaela Orlovský (hinten M.) herzlich zum Award.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) gratulierte den Schülerinnen gemeinsam mit Landesschulratsdirektor Reinhold Raffler (l.), der in Vertretung für Landesrätin Beate Palfrader gekommen war, sowie der städtischen Abteilungsleiterin Birgit Neu (r.) und Autorin Sarah Michaela Orlovský (hinten M.) herzlich zum Award.

„Innsbruck liest #YOUTH“-Award vergeben

Siegerklassen freuten sich über die Auszeichnung

Angelehnt an das Konzept von „Innsbruck liest“ wurde heuer erstmals die Aktion „Innsbruck liest #YOUTH“ organisiert. Zum Auftakt wurde der Roman „Tomaten mögen keinen Regen“ der jungen österreichischen Autorin Sarah Michaela Orlovský an über 8.000 SchülerInnen zwischen 13 und 16 Jahren in insgesamt 36 Innsbrucker Schulen verteilt.

Im Anschluss an das gemeinsame Lesen bestand die Möglichkeit bis Ende Mai ein Klassenprojekt im Kulturamt der Stadt Innsbruck einzureichen. Insgesamt 17 Klassen nahmen teil. Gewonnen hat die erste Deutschgruppe der 1B HW der HBLA-West. Zusätzlich wurde je ein Anerkennungspreis an die 2AK der Tourismusschule Villa Blanka – Innsbruck und an die 3E des Gymnasiums Sillgasse vergeben.

Am 07. Juni wurde der Award von der Autorin Sarah Michaela Orlovský gemeinsam mit der Präsidentin des Landeschulrates für Tirol Landesrätin Dr.in Beate Palfrader, und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überreicht. Die Siegerklasse erhielt 1.500 Euro für die Klassenkasse. Alle drei Klassen erhielten zusätzlich Metropol-Kinogutscheine sowie ein Jahr Gratis-Entlehnungen in der Stadtbücherei Innsbruck.

„Lesen ist eine Schlüsselkompetenz und Grundvoraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg. Es ist wichtig, jungen Menschen den Zugang zu Büchern zu ermöglichen und ihr Interesse am Lesen nachhaltig zu wecken. Die Jugendbuchaktion Innsbruck liest #Youth hat dazu beigetragen, genau das zu erreichen. Schülerinnen und Schüler wurden nicht nur zum Lesen animiert, sondern sie konnten auch ihre eigenen Ideen umsetzen. Ich bin begeistert, wie viel kreatives Potenzial in den Jugendlichen steckt“, ist Bildungslandesrätin Palfrader überzeugt.

„Lesen ist eine Fertigkeit, die in unserer globalisierten, digitalisierten Welt ein Muss darstellt. „Innsbruck liest #YOUTH“ setzte heuer erstmals gezielt ein Zeichen, damit unter Jugendlichen die Lust am Lesen und der komplexen Auseinandersetzung verstärkt wird“, betont Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Junge Menschen haben viele Ideen, deshalb freut es mich, dass sich einige Klassen an der Aktion beteiligt und sich damit aktiv mit dem Inhalt des Buches auseinandergesetzt haben.“

Sieger-Projekte

Thematisch beschäftigt sich Orlovskýs Debütroman mit dem Leben behinderter Kinder in einem Waisenheim. Im Rennen um den Award hatte die 1B HW / Deutschgruppe 1 der HBLA-West mit ihrem Projekt zum „Nachhaltigen Schulbesuch“ die Nase vorne. In Kleingruppen von bis zu vier Schülerinnen wurden die Nachmittagsgruppen der „Schule am Inn“ besucht und Kontakte geknüpft. Diese blieben auch nach Abschluss des Projektes noch bestehen.

Nicht weniger interessant waren die Projekte der 2AK der Tourismusschule Villa Blanka – Innsbruck und der 3E des Gymnasiums Sillgasse. Beide Klassen reichten ein Video ein. Dabei wurde versucht das Thema des Buches szenisch umzusetzen und eigene Ideen einfließen zu lassen.

Ziele von „Innsbruck liest #Youth“

Die Literaturaktion für Jugendliche hat zum Ziel, junge Menschen auf altersgerechte und zielgruppenorientierte Literatur neugierig zu machen und zum Lesen zu motivieren. Bei einer weiterführenden inhaltlichen Auseinandersetzung besteht mit der Durchführung eines Projektes (Bsp. Interviews, Theater, Gedichte etc.) die Möglichkeit, einen Award zu gewinnen. Damit wird ganz nebenbei ein weiteres Ziel erreicht: die Lesekompetenz wird gefördert.

Auswahlkriterien des Buches

Eine dreiköpfige Fachjury bestehend aus Regina Stolze-Witting (Vertreterin des Buchhandels), Markus Jäger (Bereich Jugendliteratur Stadtbücherei Innsbruck) und Reinhold Embacher (Lehrer und Landesreferent für Tirol des Österreichischen Buchclubs der Jugend) machte sich bereits im September 2015 auf die Suche nach einem gut lesbaren, literarisch wie pädagogisch anspruchsvollen Buch einer/s lebenden AutorIn aus dem deutschsprachigen Raum. Thematisch sollten der Text besonders für Jugendliche und junge Erwachsene interessant sein. Zudem sollte das Buch sowohl für den Literaturunterricht als auch als Freizeitlektüre geeignet sein.

Weitere Informationen

Kulturamt Innsbruck

Mag.a Natalie Pedevilla

Telefon 0512 5360 1651

Email post.kulturamt@innsbruck.gv.at