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Auszeichnung für 17 sozial engagierte InnsbruckerInnen

Stadt Innsbruck vergab Sozialehrenzeichen am 17. Oktober.
Die Stadt Innsbruck hat am 21. Oktober 17 Bürgerinnen und Bürgern, die sich jahre- und jahrzehntelang für ihre Mitmenschen eingesetzt und sich sozial engagiert haben, durch die Verleihung des Sozialehrenzeichens gedankt. Um diese Personen als wertvolles Mitglied der Gesellschaft gebührend zu feiern, fand im Plenarsaal des Innsbrucker Rathauses ein festlicher Empfang statt.

Die Sozialehrenzeichen wurden von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Sozialreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber und Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter übergeben. Anwesend waren außerdem die Stadträte Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser und Ernst Pechlaner, Altbürgermeister Romuald Niescher sowie die Gemeinderäte Dr. Ursula Waibel, Angela Eberl, Siegrid Marinell, Herlinde Ladurner-Keuschnigg, Andreas Wanker, Mag.a Gertrude Mayr und Harald Schuster.

„Ohne Ihren Einsatz, der über das normale Maß hinausgeht, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, lobte die Bürgermeisterin die zu Ehrenden in ihrer Eröffnungsrede, „Sie haben vielen Menschen über lange Zeit etwas gegeben und können dadurch selbst etwas für Ihr Leben mitnehmen und daran wachsen.“ Die Bürgermeisterin betonte weiterhin, dass das Sozialehrenzeichen Ausdruck dessen sei, was eine Person geleistet hat und sie hoffte, dass EhrenzeichenträgerInnen auch weiterhin für die Stadt Innsbruck und ihre BürgerInnen da sein werden.

Investitionen in soziale Zwecke
Die Stadt Innsbruck investiert jährlich viel Geld in soziale und wohltätige Projekte und Institutionen, um die Grundbedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger zu befriedigen. Alleine 14,3 Millionen Euro gehen an die mobilen Dienste und SeniorInnen, die sich alleine kein Pflegeheim leisten könnten. Acht Millionen Euro werden in Wohn- und Pflegeheime gesteckt, neun Millionen stehen für Menschen mit Behinderung zur Verfügung, 2,4 Millionen Euro gehen an die Pflegebeihilfe und 4,5 Millionen Euro leistet das Sozialamt. Zusätzlich wird durch die Mietzinsbeihilfe in Höhe von 3,5 Millionen Euro für rund 6000 Haushalte tausenden von Menschen ermöglicht, sich ein Zuhause zu leisten. Schließlich subventioniert die Stadt Innsbruck heuer über 100 soziale Einrichtungen mit rund 2,7 Millionen Euro.

Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck
Personen, die sich um die Stadt auf dem Gebiet der Sozialarbeit verdient gemacht haben, kann der Gemeinderat das „Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck“ verleihen. Die Ehrungen für die am 21. Oktober 2011 geehrten BürgerInnen wurden vom Gemeinderat am 14. April 2011 beschlossen.

Die EhrenzeichenträgerInnen
Gertrud Eberharter (Johanniter-Unfall-Hilfe, Vorstandsmitglied des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes),
Dipl.Vw.in Katharina Dennhardt (Geschäftsführerin des Vereins Selbstorganisierter Kindergruppen, freiwilliges Engagement im Familienbund),
Dr. Helmut Fröhlich (Vorstand der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft),
Gertraud Gscheidlinger (Leiterin des Bahnhofsozialdienstes),
Mag. Wilfried Hanser-Mantl (Aufbau des sozialökonomischen Betriebs HoRuck-Gebrauchtmöbel),
Karl Hofer (Personalvertreter der Stadt Innsbruck, Pensionistenvertreter in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Tirol),
Walter Kreiser (Gewerkschafter, Obmann des Pensionsausschusses Ortsgruppe Innsbruck),
Dr. Christian Juranek (Geschäftsführer des Pflege- und Seniorenheimes „Haus St. Josef am Inn“),
Romana Lanthaler (Schirmherrin zahlreicher Sammelaktionen),
Peter Penn (Mitglied des Malteser Hospitaldienstes Austria),
Johann Ritzer (Obmann des Bezirksverbandes Innsbruck im Bezirks- und Invalidenverband Österreich),
Elisabeth Schatz (Initiatorin des Betriebsseelsorgezentrums Am Puls, Theaterpädagogin),
Reg.-Rat Walter Schwamm (langjähriger Obmann des Vereins Jugendhilfe),
Josef Steyrer (Obmann der Kameradschaft Innsbruck-Wilten des Tiroler Kriegsopferverbandes),
Andrea Wanker-Fessler (Obfrau des Tiroler Sozialdienstes),
Dr. Christoph Wötzer (Behindertenansprechpartner beim Landesvolksanwalt, Zentralratspräsident der Vinzenzgemeinschaften),
Reinhilde Wünsch (Sozialpädagogin, Vorstandsmitglied des Vereins „Frauen im Brennpunkt)
24. Oktober 2011