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Ausstellung von Lukas Thaler in der Andechsgalerie

„Eigene Wahrnehmung gefragt“
Im Dezember und Jänner zeigt die Andechsgalerie unter dem Titel „NO LEMON, NO MELON but A NUT FOR A JAR OF TUNA“ Werke von Lukas Thaler. Am 11. Dezember eröffnete Mag.ª Natalie Pedevilla (Referentin Kultur-Konzepte und Veranstaltungen) feierlich die Ausstellung und stimmte mit Eröffnungsworten die GaleriebesucherInnen auf die Vernissage ein. Zahlreiche Kunstinteressierte ließen es sich nicht nehmen und kamen zur Eröffnungsfeier, darunter auch Galerieleiter Horst Burmann.

„NO LEMON, NO MELON but A NUT FOR A JAR OF TUNA“
Die eigenen Assoziationen verursachen in der Wahrnehmung eine oft stärkere Wirkung, als Worte es beschreiben könnten. Lukas Thaler hinterfragt allgemeingültige Auffassungen und schöpft dabei alle Möglichkeiten der Gesten- und Formensprache aus. Dadurch erzeugt er eine Synthese von unterschiedlichen subjektiven Auffassungen in einem installativen Setting.
In der für die Andechsgalerie entwickelten Ausstellung zeigt Lukas Thaler eine raumgreifende Installation aus Objekt, Malerei und Collage. Mittels Mikroszenarien im Ausstellungsraum bzw. skulpturaler Setzungen werden Strategien der Inszenierung untersucht und diverse Formen von Vermittlungs- und Präsentationspraktiken ergründet. Durch die vom Künstler gesetzte Geste der Positionierung der Objekte im Raum sowie deren Verhältnis zueinander, wird die Flüchtigkeit von Identität beleuchtet.
Die Arbeiten hinterfragen dabei ihren herkömmlichen Gebrauchswert, spielen mit ihrer vermeintlichen Funktion und entziehen sich dabei einer Eindeutigkeit. Der Fokus liegt weniger auf der Erzeugung neuer Formen, sondern äußert sich in der Interpretation bereits bestehender.

Der Künstler
Lukas Thaler ist 1989 in Hall in Tirol geboren und studierte an der Universität Wien Kunstgeschichte und an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Judith Eisler, Brigitte Kowanz und Thomas Zipp. Er hat bereits einige Stipendien erhalten, darunter ein Stipendium des Landes Tirol und das Artist in Residence Program Paliano/Rom. Seit 2012 ist der Künstler Mitarbeiter von MAUVE, dem Verein für ästhetisch-theoretischen Dialog in der Bildenden Kunst.
12. Dezember 2013