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Ausbau Tram-Linie 3

BM Oppitz-Plörer und IVB-Baltes geben Start frei zum raschen Ausbau der Tram-Linie 3 Richtung Westen
Die Winterzeit ist vorbei und daher starten die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) nunmehr die Baumaßnahmen im Zuge der Verlängerung der Linie 3 in Richtung Westen. Über die Details informierten IKB-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Innsbrucker Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

BM Oppitz-Plörer ist überzeugt davon, dass der Tram die Zukunft gehört. Dies zeige sich sehr gut am Beispiel der Bus-Linie O, die ja von der Tram-Linie 3 abgelöst werden soll: „Mit täglich rund 33.000 Fahrgästen zählt diese zu den am stärksten frequentierten Buslinien Österreichs! Ihre Kapazitätsgrenzen sind erreicht und hier bietet die Tram entscheidend mehr Kapazität für alle Fahrgäste. Zudem ist es uns ein großes Ziel, von den Dieselbussen zur umweltfreundlichen Tram umzusteigen. Daher besitzt der Ausbau des Innsbrucker Tramnetzes höchste Priorität.“

Die Umsetzung des Tramprojektes mit der Verlängerung der Linie 3 beinhaltet den Gleisausbau vom Westen Innsbrucks durch das Stadtzentrum bis ins Olympische Dorf. Schon bald wird das fünfte Gymnasium im Westen Innsbrucks mit der Tram erreichbar sein, es folgt dann die Technik und das O-Dorf.

Baltes schildert die dafür notwendigen Baumaßnahmen und Bauzeiten für so: Bis November 2012 sollen die Bauabschnitte Kreuzung Rössl in der Au bis Höttinger Auffahrt und Höttinger Auffahrt bis ÖBB-Unterführung abgeschlossen sein. Bereits im April haben die Stromumlegungsarbeiten und die Gasumlegungsarbeiten begonnen. Nunmehr starten Mitte Mai in diesem Abschnitt die Straßen- und Gleisbauarbeiten.

Während der Bauzeit wird der Verkehr stadteinwärts großräumig über den Fischerhäuslweg und Fürstenweg umgeleitet, Stadtauswärts wird eine Fahrspur in der Höttinger Au und Kranebitter Allee für den Verkehr offen gehalten. Die Kreuzungsbereiche Höttinger Auffahrt/Höttinger Au, Bachlechnerstraße/Höttinger Au, Hangfußstraße/Höttinger Au und Speckweg/Kranebitter Allee bleiben befahrbar. Zufahrten für AnrainerInnen und Geschäftstreibende werden aufrechterhalten.
Baltes verweist auch auf die Beschilderungen vor Ort und bittet um Verständnis, sollte es zu kurzfristigen Änderungen kommen.

Die Baustellen haben auch Änderungen bei den IVB-Haltestellen zur Folge, kündigt Baltes an. So sind für Fahrgäste der Linie O stadteinwärts alle Haltestellen zwischen Fischerhäuslweg und Rössl in der Au zum Fürstenweg verlegt worden. Es werden teilweise die Haltestellen der Linie F angefahren.

Stadtauswärts werden die bestehenden Haltestellen in der Höttinger Au und Kranebitter Allee angefahren bzw. je nach Baufortschritt örtlich etwas verschoben. Baltes ersucht, die entsprechenden Hinweise an den Haltestellen zu beachten.

Parallel dazu ebenfalls begonnen wurde mit dem Ausbau der Linie 3 am Leipziger Platz/Amraser Straße und in der Philippine Welser Straße. Nach Leitungsumlegungsarbeiten im Bereich der südlichen Sillpark-Tiefgaragenausfahrt bis Herbst folgt die Sanierung der Friedensbrücke. Inklusive Brücken-, Straßen- und Gleisbauarbeiten rechnet Baltes hier mit einer Fertigstellung Ende 2013, wobei die Amraser Straße zwischen Leipziger Platz und Sillpark in beiden Richtungen befahrbar bleiben wird.

Die Gleisbauarbeiten in der Philippine Welser Straße haben ebenfalls Anfang Mai mit Leitungsumlegungen begonnen. Die Gleis- und Straßenbauarbeiten starten am 6. August 2012, sie sollen bis 25. 10. fertiggestellt sein. Die neue Endhaltestelle beim Haus Nr. 51 (Bank) wird als Kopfbahnhof samt Aufenthaltsraum für die Fahrer ausgeführt.

Die Bürgermeisterin und der IVB-Geschäftsführer freuen sich jetzt schon auf die Fertigstellung der Bauabschnitte und auf die anschließende Eröffnung der Tram-Linie 3 bis zum neuen Gymnasium im November 2012. 2013 folgt dann die Weiterführung der Tram Richtung ÖBB-Unterführung bis Fischerhäuslweg.
04. Mai 2012