Logo Innsbruck informiert
Stadtsenat

Aus dem Stadtsenat am 12. Jänner 2011

Grundsatzbeschluss zur Einrichtung eines Gestaltungsbeirates.
(RMS) „Der gute Weg, den Innsbruck mit seiner ausgezeichneten Wettbewerbskultur in den letzten Jahren eingeschlagen hat, soll mit einem Gestaltungsbeirat ergänzt und abgesichert werden“, so die ressortverantwortliche Planungsreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Im Zuge der Stadtsenatssitzung am 12. Jänner wurde daher gemeinsam mit den Mitgliedern des Bauausschusses sowie der Stadtplanerin DA Erika Schmeissner-Schmid, Behördenvertretern und externen Experten die Einrichtung eines Gestaltungsbeirates in Innsbruck erörtert.

Der Feldkircher Stadtbaumeister DI Gabor Mödlagl informierte über die Abläufe des Fachbeirates, der in Feldkirch 1992 eingerichtet wurde. Architekt Ernst Beneder berichtete aus seiner jahrelangen Erfahrung als Gestaltungsbeirats-Mitglied in mehreren österreichischen Städten.

Im Anschluss an die umfassende Diskussion fasste der Stadtsenat einstimmig den Grundsatzbeschluss zur Einrichtung eines Gestaltungsbeirates in Innsbruck. In weiterer Folge werden ab sofort die zuständigen Behörden, unter Einbeziehung externer ExpertInnen, die Details für das „Innsbrucker Modell“ eines Gestaltungsbeirates ausarbeiten und danach wieder den Bauausschuss und den Stadtsenat damit befassen. Um den Gestaltungsbeirat auf eine breite politische Basis zu stellen, soll abschließend der Gemeinderat die Statuten beschließen.

Einzubinden sein wird der aus externen ArchitektInnen bestehende Gestaltungsbeirat als Begutachtungsgremium bei Bauprojekten mit noch festzulegenden Kriterien, etwa ab einer Baumasse von über 5000 m³, das entspricht ca. 20 Wohneinheiten. Damit soll der hohe Anspruch an städtebauliche und architektonische Qualität in Innsbruck weiter ausgebaut werden.

Nachbesetzungen in diversen Gremien
(RMS) Nach dem Ausscheiden von Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer stimmte der Stadtsenat am 12. Jänner einstimmig der Entsendung seines Amtsnachfolger Stadtrat Ernst Pechlaner in folgende Gremien zu: Steuerungsgruppe Regional- und Straßenbahnsystem, Flughafen Umweltforum, Elektrizitätsbeirat, Kuratorium des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation sowie Regionalbahn-Lenkungsausschuss. Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter wird die Nachfolge in der HTL Trenkwalderstraße antreten.

Neuer Schriftsatz zum Agrargemeinschafts-Verfahren
(RMS) Zum anhängigen Verfahren zwischen der Stadt Innsbruck und der Agrargemeinschaft Vill liegt ein Schriftsatz der Stadtgemeinde Innsbruck an den Verwaltungsgerichtshof vor. Dieser wurde dem Stadtsenat in seiner Sitzung am 12. Jänner zur Kenntnis gebracht.

Sondersubventionen für kirchliche Institutionen
(RMS) Der Stadtsenat befasste sich in der Sitzung vom 12. Jänner mit Subventionsanträgen an die Stadt Innsbruck, die von kirchlichen Institutionen eingebracht wurden.

Sondersubventionen wurden dem Servitenkloster Innsbruck (zur Finanzierung der Restaurierung von Klostergemälden), der Evangelischen Pfarrgemeinde (zur Finanzierung eines Zubaues der Auferstehungskirche), der Universitätspfarre (zur Finanzierung von Sanierungen an der Neuen Universitätskirche am Innrain) sowie dem Redemptoristenkolleg (zur Finanzierung der Heizungssanierung in der Herz-Jesu-Kirche) einstimmig zugesprochen.

Subventionen im Bereich Kinder- und Jugend
(RMS) Weiters behandelte der Stadtsenat am 12. Jänner Subventionsanträge zu den Bereichen „Kinder- und Jugendförderung“ bzw. „Private Kinderbetreuungseinrichtungen“. Insgesamt genehmigte der Stadtsenat eine Fördersumme von 26.460 Euro.

Archiv-Fotos für das „Tirol-Panorama“
(RMS) Das Stadtarchiv/Stadtmuseum stellt für das neue „Tirol-Panorama“ 91 Fotos in digitaler Form aus seinen Beständen zur Verfügung. Die dafür anfallenden Verwendungsgebühren werden erlassen, so der Beschluss des Stadtsenats vom 12. Jänner.
Ältere Stadtsenatsartikel anzeigen:
12. Jänner 2011