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Stadtsenat

Aus dem Stadtsenat am 28. August 2012

Signal zur Realisierung eines Innsbrucker Sicherheitszentrums
Ein klares Zeichen, ein Innsbrucker Sicherheitszentrum am Standort Ing.-Etzel-Straße zu ermöglichen, setzte der Stadtsenat am 28. August.

In der um die Klubobleute des Innsbrucker Gemeinderates erweiterten Sitzung befasste sich der Stadtsenat mit einem Grundstück in der Ing.-Etzel-Straße, auf dem sich derzeit ein Verlagsunternehmen befindet. Die Stadt Innsbruck ist Eigentümerin der rund 16.200 m² großen Liegenschaft. Die Verlagsgesellschaft hat ein Baurecht, das nun von der Stadt binnen einer bestimmten Frist rückerworben werden könnte.

Aufgrund der vertragsrechtlichen Möglichkeiten, die jetzt wegen dieses Rückkaufrechts gegeben sind, haben die städtischen Dienststellen Stadtplanung und Finanzverwaltung verschiedene Varianten für die weitere Vorgehensweise und insbesondere die zukünftigen städteplanerischen Entwicklungsmöglichkeiten ausgearbeitet, die im Rahmen der Sitzung berichtet und erläutert wurden. Wie Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ausführte, gibt es in Innsbruck schon längere Zeit Pläne, die derzeitigen Polizeistandorte Kaiserjägerstraße und Innrain zusammenzufassen. Mögliche Standorte erwiesen sich bisher als nicht umsetzbar. Das Areal in der Ing.-Etzel-Straße würde sich aufgrund von Größe und Lage für ein Innsbrucker Sicherheitszentrum jedoch eignen. „Die Stadt Innsbruck möchte die Voraussetzungen für die Realisierung eines Sicherheitszentrums an diesem Standort schaffen“, so die Bürgermeisterin.

Einstimmig sprach sich der Stadtsenat daher für jenen Beschlussvorschlag aus, mit dem die Stadt Innsbruck ihren Willen bekundet, ein Innsbrucker Sicherheitszentrum am Standort Ing.-Etzel-Straße zur Zusammenführung der derzeitigen Polizeistandorte Kaiserjägerstraße und Innrain zu ermöglichen. Der Beschlussvorschlag richtet sich an den Gemeinderat. Die Bürgermeisterin wird mit dem Bundesministerium für Inneres zeitnah weitere Gespräche führen.
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28. August 2012