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Auf die Plätze fertig los

Start der Euregiotour
Bereits zum zwölften Mal findet heuer die Euregiotour statt, im Rahmen derer die Teilnehmerinnen von Innsbruck zum Gardasee radeln. Mit der Radtour von und für Transplantierte wird auf das Thema „Organspende“ und „Transplantation“ aufmerksam gemacht. Verabschiedet wurden die RadfahrerInnen am 22. Juni von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Beim Zusammentreffen vor dem Goldenen Dachl bewunderte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer den Elan, das Engagement sowie die sportlichen Leistungen der TeilnehmerInnen. Vor dem schwenken der Startflagge wünschte sie den RadfahrerInnenen schließlich: „Eine gute und verletzungsfreie Tour“.

Die TeilnehmerInnen
84 TeilnehmerInnen aus fünf Nationen nehmen heuer an der Euregiotour teil, darunter befinden sich 28 RadfahrerInnen, die beweisen, dass sie trotz oder gerade dank ihres neuen Organs zu sportlichen Höchstleistungen fähig sind. Zu ihnen zählt auch Michael Prenner, Präsident des Transplant Sportclubs in Südtirol und Initiator der Radtour. Seit 27 Jahren lebt er mit einem Spendeorgan: „Unsere Radtour soll zeigen, dass es dank einer Organspende möglich ist ein ganz normales Leben zu führen. Wir wollen Betroffenen Mut machen und die Öffentlichkeit auf die Bedeutung von Organspenden hinweisen“, so Prenner.

Die Tour
Die Tour besteht aus drei Etappen und endet am 24. Juni am Gardasee. Die erste, in Innsbruck gestartete, 165 Kilometer lange Etappe führt über den Brenner und Brixen nach Neumarkt. Am Samstag sind ca. 86 Kilometer zu bewältigen, welche die RadfahrerInnen über Trient und Mezzocorona nach Andalo führt. Die dritte und letzte Etappe umfasst 52 Kilometer und endet am Ziel der Tour: Arco am Gardasee.

Die Motivation
Ziel und Motivation der Euregiotour ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema „Transplantation“ zu steigern. Durch die gestiegene Lebenserwartung in der heutigen Zeit, steigt auch die Zahl der älteren Menschen und der Bedarf an Transplantaten erhöht sich. Über 400 Menschen warten derzeit, allein im Einzugsbereich der Innsbrucker Klinik, auf ein Spendeorgan. Ungefähr 250 Transplantationen werden jährlich am Landeskrankenhaus Innsbruck durchgeführt.Seit Beginn des Programmes im Jahre 1974 wurden rund 3.500 Nieren-, über 1.200 Leber-, über 500 Bauchspeicheldrüsen- sowie 374 Herz-, 198 Lungen- und 29 Darmtransplantationen vorgenommen.
22. Juni 2012