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Auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt

Belagserneuerungsarbeiten und behindertengerechte Gehsteigabsenkungen im gesamten Stadtgebiet
Im Zuge von Belagserneuerungsarbeiten, die von Juni bis September im gesamten Stadtgebiet stattfinden, entstehen auch 18 behindertengerechte Gehsteigabsenkungen. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Ing. Martin Mayr (Amt für Tiefbau) und Ing. Martin Exenberger (technischer Behindertenbeauftragter) machten sich am 11. Juli bei der Pfarrkirche Hl. Familie Wilten West ein Bild von einer der zehn im gesamten Stadtgebiet fertig gestellten Arbeiten.

„Die Barrierefreiheit Innsbrucks ist uns ein großes Anliegen“, betonte Vizebürgermeisterin Pitscheider bei der Besichtigung: „Mit der Realisierung der behindertengerechten Absenkungen ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg getan.“ Zudem bedankte sie sich für die gute Beratung des Behindertenbeirates, dessen zehnter Geburtstag vor zwei Wochen gefeiert werden konnte.

Absenkungen und ein neuer Straßenbelag
Insgesamt wird für 1,5 Millionen Euro auf 30.000m² Straße – dies ist eine Strecke von fünf Kilometern – der Belag erneuert. Die Kosten der derzeit 18 behindertengerechten Gehsteigabsenkungen, die im Rahmen der Belagsarbeiten entstehen, belaufen sich auf ca. 100.000 Euro, da sie mit einem Mehraufwand verbunden sind: Die betroffenen Gehsteigbereiche müssen zuerst abgetragen und dann neu errichtet werden. Es muss ein neues Fundament geschaffen, neue Steine gesetzt und oftmals auch eine Entwässerung gebaut werden. Allein in Wilten entstehen 16 neue behindertengerechte Absenkungen.
11. Juli 2013