Logo Innsbruck informiert
393942390_0.jpg

Attraktive Wohnbauprojekte im Saggen und Mariahilf

Aktuelles zur Wohnbebauung in Innsbruck.
Mit zwei Wohnbebauungsprojekten in Mariahilf beziehungsweise im Saggen befasste sich der städtische Bauausschuss: Für den Neubau des Sillblocks steht das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbs fest und beim Kirchenwirt in Mariahilf sind die Randbedingungen für eine Wohnbebauung geklärt.

Rund 130 moderne Wohnungen im Saggen
„Ein wichtiges Wohnbauprojekt ist die Erneuerung des Sillblocks“, so die für Stadtplanung und Stadtentwicklung zuständige Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Schlechte Qualität und veraltete Bausubstanz machen einen Neubau der 1939 errichteten Wohnungen im Bereich Sebastian-Scheel-Straße und Erzherzog-Eugen-Straße notwendig. Die MieterInnen des Sillblocks wurden frühzeitig von der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) informiert, die Neubauvariante fand große Zustimmung. Nach der Absiedelung wird der Abbruch des Altbaus erfolgen.

59 Architekturbüros nahmen am EU-weiten Wettbewerb für den Neubau teil. Den 1. Preis hat die Jury der Neuinterpretation einer Blockrandbebauung der Schenker Salvi Weber Architekten GesbR zuerkannt. Errichtet werden sollen wieder rund 130 Wohnungen, hochwertig und teilweise mit etwas größeren Flächen. Der Innenhofbereich zeichnet sich durch aufgelockerte Gebäudestrukturen aus, vier große Linden bleiben erhalten.

Aufwertung des Inn-Ufers in Mariahilf
Ein Steg als Fuß- und Radwegverbindung zwischen Kirschentalgasse und Markthalle, der Höttinger Bach, eine Schutzzone und die Eigentümerstruktur sind die komplexen Rahmenbedingungen für die Bebauung des Areals beim ehemaligen „Kirchenwirt“ in Mariahilf. Seit Jahren bemüht sich die Stadtplanung die künftige Nutzung zu klären, am 1. Dezember konnten die Rahmenbedingungen im Bauausschuss festgelegt werden:

„Ziel ist eine attraktive Lösung im Zusammenhang mit den Überlegungen, Innsbruck näher an den Inn zu bringen“, so Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Errichtet werden sollen Wohnungen und ein Gasthaus mit Gastgarten am Inn. Das alles in „schlüssiger Ensemblewirkung mit der gegenüberliegenden Mariahilfkirche“, wie Stadtplanerin DA Erika Schmeissner-Schmid erläutert. Der bestehende städtische Kleinkinderspielplatz soll vergrößert und aufgewertet werden. Weiters wird die Fläche für eine zukünftige Stegerrichtung freigehalten. Das Grundstück beim Kirchenwirt ist in Privatbesitz, miteinbezogen werden soll auch ein angrenzendes Areal der IIG. Die sich derzeit dort befindliche Schlosserei soll abgesiedelt werden.
06. Dezember 2011