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Assistenzhilfe für St. Johann i. T. und Salzburg

Das Tiroler Unterland ist vom Hochwasser besonders betroffen.
(RMS) Im Zuge des Starkregens der letzten Tage ist es in ganz Tirol zu Überschwemmungen, Murenabgängen und Hangrutschungen gekommen. Das Unterland – die Bezirke Kitzbühel und Kufstein – ist besonders stark betroffen, während die Lage in der Tiroler Landeshauptstadt weitgehend entspannt ist.

Auf Bitte des Landesfeuerwehrverbandes Tirol leistet die Feuerwehr der Stadt Innsbruck ab Montag Assistenzhilfe im Unterland. Die Freiwillige Feuerwehr Arzl wird in den Morgenstunden mit einer Großpumpe (5000 Liter/Minute) und einem Stromaggregat nach St. Johann i. T. aufbrechen, wo die Situation besonders angespannt ist.

„In Notsituationen wie dieser ist es wichtig, dass die verschiedenen Einsatzkräfte sich gegenseitig unterstützen“, so Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. „Die Unwetterlage hat vor allem das Unterland schwer getroffen. Dank der ausgezeichneten Organisationsstruktur unserer Feuerwehreinheiten ist es uns in der gegenwärtigen Lage möglich, anderen betroffenen Gemeinden mit benötigtem Material und Feuerwehrleuten beizustehen.“

Länderübergreifende Hilfe
Auch das Land Salzburg hat um Unterstützung seitens der Innsbrucker Feuerwehr gebeten. Zwei Feuerwehrleute der freiwilligen Einheit Reichenau werden noch im Laufe des Sonntags eine weitere Großpumpe zur Landesfeuerwehrschule Salzburg überstellen.
02. Juni 2013