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Arzler und Höttinger Alm sind für den Notfall gerüstet

Professionelle Ersthilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen sind gewährleistet
Die Innsbrucker Nordkette, speziell die dort angesiedelten Almen, werden von zahlreichen BürgerInnen immer häufiger als Sportstätte beansprucht. Sowohl Wanderer, vor allem aber auch RadfahrerInnen genießen dabei nicht nur die Natur, sondern wollen sich bewusst durch die sportliche Bewegung fit halten. Als Prävention und für medizinische Notfälle sind mit Beginn der Almsaison 2014 nun Defibrillatoren auf der Arzler Alm und der Höttinger Alm verfügbar. Der für Sport, Land- und Forstwirtschaft sowie Gesundheit, Markt- und Veterinärwesen ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann übergab den Almpächtern gemeinsam mit Amtsvorstand DI Andreas Wildauer (Forst- und Landwirtschaft) am 5. Mai die „mobilen Lebensretter“.

„Inmitten des beeindruckenden Naturraums auf der Innsbrucker Nordkette, vergisst man leicht, wie schnell Freizeitunfälle passieren“, mahnt Vizebürgermeister Kaufmann: „Gerade durch die Entfernung zur nächsten Ärztin bzw. zum nächsten Arzt oder der Klinik ist es von enormer Bedeutung, vor Ort, mithilfe medizinischer Geräte, professionelle Erste Hilfe leisten zu können. Immerhin kann jeder Einsatz ein Leben retten.“ Innsbrucks Vizebürgermeister und Amtsvorstand Wildauer danken dem Engagement der beiden Almpächter, eine spezielle Schulung zu absolvieren: „Mit dieser sind sie für den hoffentlich nie eintretenden Notfall perfekt gerüstet“.

Eine lebensrettende Idee
Die Idee, als Prävention und Vorsorge für medizinische Notfälle einen Defibrillator anzuschaffen und auf der Alm zu installieren, trug Hannes Anzengruber, der Pächter der Arzler Alm, an das Forstamt heran. Seitens des Amtes wurde die Idee gerne aufgenommen und mit dem für Gesundheit zuständigen Abteilungsleiter-Stellvertreter und Stadtphysikus Dr. Ber Neuman besprochen. Zahlreiche Positionspapiere und Leitlinien von kardiologischen und notfallmedizinischen Gesellschaften empfehlen zudem bei einer entsprechend großen Besucherfrequenz an bestimmten Orten die Installation von mobilen Defibrillatoren.
05. Mai 2014