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Arthur-Haidl-Preis

Einreichungen bis 4. Juni möglich
Die Einreichfrist für den Arthur-Haidl-Preis wurde bis 4. Juni verlängert. Die Stadt Innsbruck schreibt den mit 9.000 Euro dotierten Preis zum mittlerweile neunten Mal aus. Er wurde 2004 von Dr. Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters und Landesjugendreferenten Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben.

Wer kann sich bewerben?
Um den Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck können sich Einzelpersonen aber auch so genannte „juristische Personen“ bewerben (z.B.: Vereine, Initiativen mit weit reichendem Wirkungskreis, u. ä.).
Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-StaatsbürgerInnen sein und ihren Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. ä. können ab ihrem dritten Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen. Die Einreichung für eine(n) Dritte(n) ist möglich.

Factbox

Andenken an Reg.-Rat Arthur Haidl
Die Preisstifterin Dr. Stiegner hat festgelegt, dass der Preis in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.
Die äußerst großzügige Schenkung in der Höhe von 250.000 Euro hat die Stadt Innsbruck zu besten Zinsbedingungen angelegt. Die Zinsen dienen, dem Willen der Stifterin entsprechend, als jährliches Preisgeld. Bis in das Jahr 2013 ist durch die aktuelle Veranlagungsform die Ausschüttung des gleich bleibenden Gesamtbetrags von 9.000 Euro garantiert.

Erster Preisträger 2004 war der junge Innsbrucker Literat Mag. Thomas Schafferer. 2005 ging der Preis an Roland Mauermair, 2006 an Florian Hackspiel, 2007 an Stefan Alois Schwarzenberger und 2008 an den Verein Jugendland. Im Jahr 2009 wurde das Projekt „Junge UNI Innsbruck“ und 2010 das Kammerorchester „InnStrumenti“ für die Reihe „Junge Solisten am Podium“ mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr konnte sich der Verein „Sprachinsel-Forum für interkulturelles Lernen“ über den Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck freuen.

Erforderliche Unterlagen
Folgende Unterlagen sind der Bewerbung anzuschließen:
• Persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer)
• Nachweis der Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedslandes (z. B. Kopie Datenseite Reisedokument)
• Nachweis des Hauptwohnsitzes in Innsbruck bzw. in Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol)
• Dokumentation bisher geleisteter Projekte und Arbeiten (z. B. in Form von Publikationen, Exponaten, Werken, Presseartikeln, etc.)
• Motivationsschreiben, warum sich der/die Bewerber/in für den Preis bewirbt

Wer entscheidet über die Vergabe?
Die Preisvergabe wird von einer Jury, bestehend aus dem Magistratsdirektor, dem Leiter des Kulturamtes und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität vorberaten. Über die endgültige Vergabe entscheidet die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck. Sie hat auch das Recht, die Preisvergabe gegebenenfalls für ein Jahr auszusetzen. Die Überreichung des Arthur-Haidl-Preises erfolgt im Rahmen eines Festaktes.
22. Mai 2012