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8. „Arthur Haidl-Preis“ 2011 ausgeschrieben

Einreichschluss: Montag, 16. Mai 2011.
(RMS) Die Stadt Innsbruck schreibt den „Arthur-Haidl-Preis“ für das Jahr 2011 aus. Der Preis wurde im Jahr 2004 von Frau Dr. Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters und Landesjugendreferenten Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Einreichschluss: Montag, 16. Mai 2011.

Wer kann sich bewerben?
Um den „Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck“ können sich Einzelpersonen aber auch so genannte „juristische Personen“ bewerben (z.B.: Vereine, Initiativen mit weit reichendem Wirkungskreis, u. ä.).
Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-Staatsbürger sein und ihren Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. ä. können ab ihrem 3. Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen. Die Einreichung für einen Dritten / eine Dritte ist möglich.

Im Andenken an Reg.-Rat Arthur Haidl
Die Preisstifterin, Dr. Roswitha Stiegner, hat festgelegt, dass der „Arthur-Haildl-Preis“ in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Die äußerst großzügige Schenkung in der Höhe von 250.000 € hat die Stadt Innsbruck zinsengünstigst angelegt. Die Zinsen dienen, dem Willen der Stifterin entsprechend, als jährliches Preisgeld. Bis in das Jahr 2013 ist durch die aktuelle Veranlagungsform die Ausschüttung des gleich bleibenden Gesamtbetrags von 9000 € garantiert.

Erster Preisträger 2004 war der junge Innsbrucker Literat Mag. Thomas Schafferer. 2005 ging der Preis an Roland Mauermair, 2006 an Florian Hackspiel, 2007 an Stefan Alois Schwarzenberger und 2008 an den Verein Jugendland. Im Jahr 2009 wurde das Projekt „Junge UNI Innsbruck“ und 2010 das Kammerorchester „InnStrumenti“ für die Reihe „Junge Solisten am Podium“ mit dem begehrten Preis ausgezeichnet.

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Wer entscheidet über die Vergabe?
Die Preisvergabe wird von einer Jury, bestehend aus dem Magistratsdirektor, dem Leiter des Kulturamtes und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität vorberaten. Über die endgültige Vergabe entscheidet die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck. Sie hat auch das Recht, die Preisvergabe ohne Angabe von Gründen gegebenenfalls für ein Jahr auszusetzen. Die Überreichung des Arthur-Haidl-Preises erfolgt im Rahmen eines Festaktes.

Einreichadresse: Kulturamt der Stadt Innsbruck, Herzog-Friedrich-Str. 21/ 2. Stock, 6010 Innsbruck , Auskünfte unter Tel. 0512 / 5360 -1655

Einreichschluss: Montag, 16. Mai 2011, Kennwort: „Arthur-Haidl-Preis 2011“
04. April 2011