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Jährliche Arbeitsklausur des Behindertenbeirates

„Innsbruck auf einem guten Weg“

„Innsbruck bietet für behinderte Menschen, die in der Stadt leben, aber auch Gästen sehr viel, jedoch liegt immer noch einiges an Arbeit vor uns“, fasst die Vorsitzende des Behindertenbeirates der Landeshauptstadt Innsbruck (BBR) Mag.a Dr.in Elisabeth Rieder die Grundstimmung bei der 14. Arbeitsklausur des BBR zusammen.

„Der Behindertenbeirat ist eine wichtige Säule in der Stadt Innsbruck. Er ist mit seiner kompetenten und unermüdlichen Arbeit Garant dafür, dass Innsbruck Schritt für Schritt seine Behindertenfreundlichkeit verbessert und die Teilhabe für hoffentlich bald alle hergestellt ist“, betont Sozialstadtrat Ernst Pechlaner im Rahmen der Klausur.

„Die Stadt bemüht sich in ihrem Einflussbereich ehrlich und erfolgreich um Barrierefreiheit, hat stets ein offenes Ohr für uns und unterstützt uns bei unseren Anliegen“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende, Werner Pfeifer, und hebt hervor, dass Innsbruck schon sehr weit ist. „Wir können frei arbeiten und unseren Ideen nachgehen. Eine Weisungsfreiheit für Behindertenbeiräte ist in Städten nicht selbstverständlich“, ist sich das Vorsitzteam einig.

Ausblick auf 2018

Schwerpunkte im kommenden Jahr werden unter anderem die Gemeinderatswahl sein. So soll am 05. März eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aller wahlwerbenden Listen zum Thema „behinderte Menschen“ stattfinden. „Wir wollen wissen, wie die einzelnen Listen zum Thema stehen“, erklärt Rieder die Beweggründe. Weiteres Thema ist die Barrierefreiheit von Hotels. „Nur weil eine Rampe für Rollstuhlfahrerinnen bzw. Rollstuhlfahrer vorhanden ist, sind diese Einrichtungen nicht barrierefrei. Da gehört viel mehr dazu“, weiß Rieder aus erster Hand, da sie selbst zertifizierte Gutachterin ist.

„Es ist noch viel zu tun, aber durch die Kooperation mit der Stadt und dank des Know-Hows unserer Mitglieder wird der Behindertenbeirat der Stadt Innsbruck auch in seinem 15. Bestandsjahr hervorragende Arbeit für alle Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger leisten“, sind sich Rieder, Pfeifer und Pechlaner einig.

Struktur des BBR

Mitgliedsorganisationen des Behindertenbeirates der Stadt Innsbruck sind:

Universität Innsbruck, Project Ear - Schwerhörigenzentrum Tirol, AufBauWerk – Unternehmen für junge Menschen, Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol, ÖZIV, Caritas Tirol, Tiroler Behindertensportverband, Lebenshilfe Tirol, Dachverband Selbsthilfe Tirol, Tiroler Landesverband der Gehörlosenvereine, SLI – selbstbestimmt-leben, wibs-Tirol, slw Innsbruck, Verein V-OHR-laut, innovia, RollOn Austria und in beratender und koordinierender Form drei MitarbeiterInnen des Stadtmagistrat Innsbruck.