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Fotograf Tillman Schneider gemeinsam mit Kathrin Mader-Walch (Stadt Innsbruck) vor einem der vergessenen Orte, die er aktuell in der Andechsgalerie ausstellt.
Fotograf Tillman Schneider gemeinsam mit Kathrin Mader-Walch (Stadt Innsbruck) vor einem der vergessenen Orte, die er aktuell in der Andechsgalerie ausstellt.

Vergessene Orte in der Andechsgalerie

Fotograf Tillman Schneiders Werke sind bis zum 13. September zu sehen

Orte, die ihre besten Zeiten gesehen haben und wo das Leben vorbei zu sein scheint, haben es Tillman Schneider angetan. Diese hält der Fotograf in seinen Bildern fest. Durch die Anwendung unterschiedlichster Techniken verstärkt der Künstler diesen Charakter oftmals noch. Gestern feierte er die Vernissage seiner Ausstellung „moriana“ in der Innsbrucker Andechsgalerie.

„Die Galerie im Andechshof bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform ihre Werke zu präsentieren. Die Förderung von junger Kultur ist der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Vergessenes und Kurzlebiges

„Ich verstehe mich in meiner künstlerischen Tätigkeit nicht als einer, der zu konservieren versucht, vielmehr sind meine Arbeiten eine Chronik des Abgeschiedenen und des Verfalls“, erläutert der Fotograf. Nicht nur Orte, die in Vergessenheit geraten sind, sondern auch Situationen, die nur kurz bestehen, hält Tillman auf seinen Bildern fest. So sind zum Beispiel Fotografien von Street Art und Graffiti Projekten Teil seiner Ausstellung. Damit will er eine alternative Sichtweise der Urbanität zu propagieren.

Tillman Schneider wurde 1981 in Rum geboren. Aufgewachsen ist er in Innsbruck. Seit 2007 lebt und arbeitet er sowohl in Innsbruck als auch in Berlin als Fotograf.

Die Ausstellung „moriana“ läuft von von 13. August bis 13. September. Die Galerie ist jeweils Mittwoch bis Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr, bzw. Samstag und Sonntag von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. (DH)